Kleine Geschenke erhalten die Freundschaft, heißt es. Immer mehr Wohnungsunternehmen nehmen sich dieses Motto zu Herzen und überraschen die Leser ihrer Mietermagazine mit kleinen Beilagen oder besonderen Gimmicks. Das erhöht den Reiz, das Magazin aufzuschlagen, fördert die Interaktion und hat teilweise erfreuliche Nebenwirkungen. Vier gelungene Beispiele:

1. Schimmelschutz im Scheckkartenformat

Klimakarten eignen sich hervorragend zum Versand mit dem Mietermagazin. Sie sind klein, handlich – und für Unternehmen und Mieter gleichermaßen praktisch. Schließlich fördert die Karte richtiges Heizen und Lüften und verhindert so, dass sich Schimmel bildet. „Die Klimakarte haben schon viele unserer Kunden mit dem Magazin versendet – teils mit begeisterter Resonanz der Mieter“, erklärt Lars Gerling von stolp+friends.

2. Kerniges Magazin-Jubiläum

Um den eigenen Bestand mit farbenfrohen Blumen zu schmücken und gleichzeitig seinen Mietern ein kleines Geschenk zur Jubiläumsausgabe des Magazins zu bereiten, hat einer unserer Kunden seinem Magazin Sonnenblumenkerne zum eigenen Einpflanzen beigelegt. Effekt: Freundliches Gelb auf den Balkonen, ein Thema für die nächste Ausgabe und angenehm überraschte Mieter.

3. Maskottchen mit Erinnerungswert

Die Baugenossenschaft Esslingen hat ein Känguru als Maskottchen. Um dieses in der eigenen Mieterschaft noch bekannter zu machen, legte die Genossenschaft ihrem Magazin ein Memory-Spiel mit Motiven bei, die das possierliche Tierchen in unterschiedlichen Posen zeigen. „Kinder, Eltern, Großeltern – Memory ist ein Spiel für alle Generationen und trainiert zugleich das Gedächtnis. Damit ist es ein ideales Geschenk für die Mieter“, so Anika Sonntag von stolp+friends.

 4. Reiben und riechen

Mit einem Artikel über Geschichte und Eigenarten der Aachener Printen machte die Weihnachtsausgabe des Magazins der RBS auf. Um die Lust zu steigern, das Titelthema zu lesen, ließ sich die RBS etwas Besonderes einfallen: Reiben die Leser über das Bild der Printen, verströmt es deren unverwechselbaren Duft. Verantwortlich dafür ist ein spezieller Duftlack.

Fazit: Es gibt viele Möglichkeiten, den Mehrwert des Mietermagazins durch kleine Gimmicks zu erhöhen. In gemeinsamen Redaktionssitzungen bringen sich unsere Berater gern in die Ideenfindung ein, sodass auch Ihre Mieter bald freudig überrascht sind.

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Immer mehr Wohnungsunternehmen setzen auf Projekt- und Quartiersmarken, sowohl im Bauträger-Geschäft als auch für eigene Bestände. Ein Beispiel aus der Ideenwerkstatt zeigt, wie solche Marken stimmig – und damit erfolgreich – werden.

Am Anfang steht das Quartier. „Jedes Quartier hat charakteristische Eigenarten“, sagt s+f-Kundenberater Lars Gerling. „Markante Umgebungsmerkmale, eine tolle Aussicht oder auch bestimmte soziale Eigenschaften. Der erste Schritt ist, so einen Ansatzpunkt zu finden. Der zweite ist, diesen mit den Eigenarten des Unternehmens zu verknüpfen. Schließlich soll das positive Image eines Projekts oder Quartiers sich bestenfalls auf das Unternehmen übertragen.“

Für sieben Projekte entwickelte stolp+friends die Marken:

Wohnquartiere, Identität

Ein Beispiel für erfolgreiche Markenentwicklung ist die GSW Sigmaringen. Das Immobilienunternehmen des VDK-Sozialverbands ist seit Jahren sehr erfolgreich in der Entwicklung und Vermarktung von Bauträgerprojekten, setzt Marken aber auch für die Markierung eigener Neubauprojekte ein.

Deutlich erkennbar sind sowohl die Eigenarten der Quartiere – als auch die gemeinsame Linie. „Die dynamisch-geschwungenen Linien sind ein festes Element im Corporate Design der GSW“, sagt Lars Gerling. „Daher haben wir sie auch in alle Projekt-Logos integriert. Zugleich transportieren alle Logos bestimmte Eigenarten der Projekte auf vereinfachte, abstrakte Weise.“

Eingesetzt werden die Logos bei allen Vermarktungsaktivitäten: Auf Bau- und Bestandsschildern, in den Exposés und in den Vermietungsanzeigen.
Ein weiteres Wohnungsunternehmen, das erfolgreich Quartiersmarken einsetzt, ist die Gemeinnützige Wohnstättengenossenschaft Wanne-Eickel. „Auch hier kommen die gleichen Prinzipien zum Tragen“, sagt Lars Gerling. „Quartiers-Charakteristika – in Einklang gebracht mit dem Unternehmen.” Bisher wertete die Genossenschaft zwei Quartiere mit entsprechenden Konzepten auf.

Ein Beispiel:

quartiersmarken, wohnstätten, Wanne-Eickel, Projekt, Neubau

 

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Im Idealfall fällt eine Geschäftsstelle sofort positiv im Straßenbild auf, wirkt sie hochwertig und modern. Zudem sollte sie allen Besuchern die Orientierung so leicht wie möglich machen. Als die STÄWOG aus Bremerhaven ihre Geschäftsstelle an einen neuen Standort verlegte, bezog sie solche Überlegungen von Beginn an in ihre Planungen ein. Das zahlt sich bis heute aus.

Bei der Gestaltung der neuen STÄWOG-Geschäftsstelle lag der Fokus auf dem Besucher-Leitsystem. „Laufkundschaft gibt es am neuen Standort der STÄWOG kaum“, erläutert Lars Gerling, der das städtische Unternehmen beim Umzug beraten hatte. „Auffällige Fensterbeklebungen oder Ähnliches waren hier daher keine probaten Mittel – auch wenn sich das bei anderen Wohnungsunternehmen und Standorten durchaus bewährt hat. Wichtig war vielmehr, dass sich die Besucher in dem großen Gebäude gut zurechtfinden, daher haben wir ein klares und leicht verständliches Leitsystem entwickelt.“

Ein weiteres Augenmerk lag darauf, die STÄWOG neben den weiteren Mietern des Gebäudes in ein positives Licht zu rücken. „Die STÄWOG steht einerseits für ausgezeichneten Mieterservice, aber vor allem auch für hohe Planungskompetenz. Das spiegelt sich entsprechend im eher nüchternen Corporate Design mit seinen klaren Linien und dem seriösen Blau. Diese Linie haben wir dann konsequent auf die Geschäftsstelle übertragen“, so Lars Gerling.

Hausordnungen sind selbst für Muttersprachler schwer zu lesen. Noch mehr gilt das für Menschen, die mit einer anderen Sprache aufgewachsen sind.

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Daher bietet stolp+friends den „Ratgeber für gute Nachbarschaft“ nun auch auf Arabisch und Englisch an. Der Ratgeber fasst auf 40 Seiten die wichtigsten Regeln für funktionierende Nachbarschaften zusammen – liebevoll illustriert und nachvollziehbar formuliert.

So können auch Mieter, die noch nicht so lange in Deutschland wohnen, die Regeln des Zusammenlebens in der Hausgemeinschaft verstehen.

Mehr Informationen zum Nachbarschaftsratgeber erhalten Sie hier.

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Seit 2013 macht Muttis Liebling auf die Leistungen der WoGe Bremerhaven aufmerksam. Er kam sowohl bei den Zielgruppen der Kampagne als auch bei den Mitarbeitern der Genossenschaft bestens an. Im Laufe der Zeit entstanden sowohl bei der WoGe als auch bei stolp+friends viele Ideen für den Einsatz von Muttis Liebling. Bei den unterschiedlichsten Anlässen taucht er seither auf – immer wieder in neuen Varianten. So bleibt die Wirkung frisch – und der Wiedererkennungswert erhalten. Einige Beispiele: