Online-Marketing Wohnungswirtschaft

Drei Fakten, mit denen das Online-Marketing von Wohnungsunternehmen schon heute cleverer wird

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Online-Marketing produziert viele Daten – und manche sind sogar nützlich. Erfahren Sie, warum Wohnungsunternehmen Werbung sonntagnachmittags schalten und weiblicher kommunizieren sollten.

Sich durch AdWords- und Analytics-Daten zu wühlen, kann sehr spannend sein – denn wenn man genauer hinsieht, erzählen die nackten Zahlen spannende Geschichten – und geben Tipps für besseres Marketing. Einige Beispiele gefällig?

Frauen sind wichtiger!

Geahnt hat es jeder Vermieter – die Online-Daten beseitigen jeden Zweifel: Frauen sind die treibenden Akteure bei der Wohnungssuche. 2/3 aller Menschen, die „Wohnung *Ihrestadt*“ etc. googeln, sind Frauen. Doch nicht nur das: Frauen sind auch die ausdauernderen Wohnungssucher: Sie schauen sich mehr Seiten pro Sitzung an und kommen mit höherer Wahrscheinlichkeit wieder, wenn einmal auf Ihrer Website waren. Kurz: Sie sind eine viel dankbarere Zielgruppe für das Online-Marketing. Wohnungsunternehmen sollten als Zielgruppe daher vor allem Frauen im Hinterkopf haben – beim Formulieren der Anzeigentexte wie bei der Auswahl der Bilder.

Auf die Sonntage im Januar kommt’s an

Der Januar ist der Monat mit der stärksten Nachfrage nach Wohnungen. November und Dezember sind dagegen eher schwach: Das weiß jeder erfahrene Vermieter. Doch wussten Sie, dass es auch zwischen den Wochentagen große Unterschiede gibt? Sonntags und zu Beginn der Woche werden deutlich häufiger Wohnungen gesucht als zum Ende der Woche. Samstage schneiden großem Abstand am schwächsten ab. Es gibt dann rund 30 Prozent weniger vermietungsrelevante Suchanfragen als sonntags. Bestenfalls schalten Sie also Ihre Image- oder Vermietungsanzeige auf Facebook an einem Sonntagmorgen im Januar: So haben Sie eine signifikant höhere Wahrscheinlichkeit, Menschen zu erreichen, die für Ihre Botschaft empfänglich sind.

Mobile Nutzer sind mehr – Desktop-Nutzer wertvoller

Mobiles Marketing ist in aller Munde – und das zurecht, denn die Bedeutung der Smartphones wächst. Bei Wohnungsunternehmen mit responsiven Websites gab es im Laufe des Jahres 2017 mehr Besuche von mobilen als von Desktop-Nutzern. Die Daten zeigen aber auch: Desktop-Nutzer werden zwar weniger, dafür aber umso wertvoller. Desktop-Nutzer verlassen die Website deutlich seltener ohne weitere Aktion, sie schauen sich mehr Wohnungsangebote an und bleiben deutlich länger auf der Seite. Besonders interessant ist diese Information für Wohnungsunternehmen, die über Google AdWords werben: Wenn das Budget begrenzt ist, könnte es sinnvoll sein, höhere Gebote für Desktop-Nutzer abzugeben – zumal deren Klicks häufig ohnehin etwas günstiger sind, als die von mobilen Nutzern.