Objektfotos

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Objektfotos entscheiden darüber, ob Wohnungssuchende Ihre Immoscout-Exposés anklicken – und ob Sie für die Wohnungen Anfragen anspruchsvoller Neumieter erhalten. Fünf Tipps, wie Sie die Wirkung Ihrer Bilder mit wenig Aufwand deutlich erhöhen.

1. Viele Fotos schießen
Die Handy-Kameras werden immer besser. Und fast jeder hat eine dabei. Insbesondere an schönen Tagen lohnt es sich, wenn Techniker oder Vermieter, die ohnehin vor Ort sind, einfach Bestandsaufnahmen machen, um die Auswahl an Fotos zu erhöhen. Bestenfalls haben Sie Außenaufnahmen aus mehreren Jahreszeiten.

2. Ohne Blitz fotografieren
Verzichten Sie konsequent auf Blitzlicht – auch bei Innenaufnahmen. Blitzlicht wirkt unnatürlich, kalt und führt zu ungewollten Reflexionen. Bestenfalls entstehen Innenaufnahmen bei Sonnenlicht. Selbst wenn das nicht möglich ist, ist es besser, das Bild nachträglich aufzuhellen
(s. Tipp 4), als auf Blitzlicht zu setzen.

3. Schönheitsfehler retuschieren
Ein Verkehrsschild stört den Blick auf das Haus? Der Fußboden hat Flecken, die erst später entfernt werden? Selbst ohne Vorkenntnisse können Sie solche Schönheitsfehler blitzschnell retuschieren – mit kostenlosen Bildbearbeitungsprogrammen wie beispielsweise Gimp. Dieses verfügt über eine Klonen-Funktion: Ein Verkehrsschild lassen Sie mit etwas Übung innerhalb einer halben Minute spurlos verschwinden. Sind die „Fehler“ am Bildrand, können Sie diese natürlich auch einfach ausschneiden.

4. Helligkeit und Kontrast erhöhen
Wenn nicht gerade die Sonne in die Räume scheint, wirken Innenaufnahmen häufig etwas düster und grau. Erhöhen Sie einmal die Bildhelligkeit um 20 Prozent – bei besonders düsteren Aufnahmen auch mehr: Der Raum wirkt gleich viel einladender. In den meisten Fällen macht zudem höherer Kontrast das Bild deutlich interessanter. Sie werden in kurzer Zeit ein gutes Gespür dafür entwickeln, wie Sie die Bilder mit wenigen Klicks deutlich einladender gestalten.

5. Stürzende Linien entzerren
Sobald Sie die Kamera schräg halten, etwa um ein mehrstöckiges Gebäude ganz zu erfassen, entstehen auf dem Bild stürzende Linien: Das Haus scheint nach hinten zu kippen. Diese Verzerrung wirkt unattraktiv, Sie können Sie aber ohne Spezialobjektive kaum vermeiden. Aber Sie können die Verzerrung nachträglich mit wenigen Klicks korrigieren. Bei Gimp gibt es eine Funktion namens „Perspektive“. Wir genau diese funktioniert, sehen Sie in diesem kurzen Youtube-Tutorial.

Übrigens: stolp+friends bietet zum Thema Fotografie Workshops an – mit vielen weiteren Tipps und Kniffen für bessere Objektfotos. Bei Interesse rufen Sie an: 0541 800493-0 oder schreiben Sie eine E-Mail an: info@stolpundfriends.de.