Dutzende Geschäftsberichte gehen jährlich über die Tische der konzeptionellen, textlichen und grafischen Entwicklung bei s+f. Manche kurz und knapp, manche mit tiefgehendem Kreativkonzept. In der Zusammenschau verraten sie viel über die Entwicklung der Branche.

„Die Unternehmen sind selbstbewusster geworden“

Neubauprojekte und frisch sanierte Fassaden zieren die Geschäftsberichts-Titel der meisten Wohnungsunternehmen. Das war nicht immer so: „Vor einigen Jahren haben die Wohnungsunternehmen noch viel stärker auf Material von Bildagenturen gesetzt, statt auf eigene Bilder. Heute liegt der Fokus stark auf individuellem Bildmaterial“, sagt s+f-Grafikerin Anita Behrens. Sie designt seit über zehn Jahren Geschäftsberichte für Wohnungsunternehmen und erkennt in dem Wechsel der Titelbilder auch einen Mentalitätswandel: „Ich glaube, die Unternehmen sind selbstbewusster geworden. Viele waren in den vergangenen Jahren sehr erfolgreich und haben tolle Projekte mit Strahlkraft entwickelt – das wollen sie auch zeigen.“

„Der Anspruch an die Gestaltung steigt“

Um mit Projekt-Erfolgen glänzen zu können, müssen diese professionell inszeniert werden. „Die Fotos, die wir von den Unternehmen bekommen, werden immer besser“, berichtet Anita Behrens. „Das liegt zum einen an der bezahlbar gewordenen Foto-Technik, die es fotografisch geschulten und interessierten Mitarbeitern ermöglicht, den Bestand selbst zu fotografieren – immer häufiger aber setzen beauftragte Fotografen den Bestand optimal in Szene. Aber ich glaube, dass auch das Bewusstsein für Außenwirkung insgesamt gestiegen ist.“

Anika Sonntag, Projektmanagerin bei stolp+friends, stimmt zu: „Es wenden sich generell mehr Wohnungsunternehmen an uns, um ihren Geschäftsbericht professionell entwickeln und gestalten zu lassen. Die jährlichen Projekte sind inzwischen zu interessant und Zahlen zu gut für eine „selbst gebastelte“ Word-Version“; schmunzelt sie.

„Auch Die Texte werden kürzer“

„Immer mehr Wohnungsunternehmen bitten darum, dass wir auch ihre Texte überarbeiten und redigieren – insbesondere in den Nicht-Pflichtteilen. Teilweise werden dort Textbausteine seit Jahrzehnten ‚mitgeschleppt‘. Daher bieten wir als Service auch konzeptionelle Überarbeitungen und Lektoratsleistungen an. In aller Regel können unsere Texter dort kräftig kürzen und straffen“, betont Anika Sonntag.

s+f-Geschäftsführer Kay P. Stolp erkennt in der Entwicklung der Geschäftsberichte die Entwicklung der gesamten Branche: „In der Wohnungswirtschaft herrscht eine positive Aufbruchstimmung. Das Selbstbewusstsein ist in den vergangenen Jahren deutlich gewachsen. Jetzt stellt man sich für die Zukunft auf: Mit hochwertigen Bauprojekten, mit Digitalisierungsprojekten – und mit einer Außendarstellung, die den neuen Mut auch widerspiegelt.“

Geschäftsberichts-Rabatt für Wohnungsunternehmen

Übrigens: Alle Wohnungsunternehmen, die ihren Geschäftsbericht noch nicht mit stolp+friends realisieren, erhalten einen Kennenlern-Rabatt in Höhe von 5 % auf das Agenturhonorar, wenn sie den Geschäftsbericht 2017 bis zum 20. Oktober 2017 beauftragen.