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Die Digitalisierung in der Wohnungswirtschaft schreitet voran – langsam, aber sicher. Auch bei der Kommunikation mit ihren Mietern wollen Wohnungsunternehmen verstärkt auf die elektronische Karte setzen. Doch ihnen fehlt oft der passende Ansatz, die Zeit oder auch das Personal, oder alles zusammen. Doch dafür gibt es eine Lösung:

Wohnungswirtschaft heute

DIPI® – die digitale Pinnwand von stolp+friends

Die Wilhelmshavener JADE Immobilien Management GmbH und die Buxtehuder Wohnungsbaugenossenschaft eG freuen sich über ihre druckfrischen Mietermagazine.

Für die JADE Immobilien Management GmbH hat stolp+friends im Rahmen der laufenden Marketingmaßnahmen auch das bestehende Kundenmagazin neu gestaltet. Während der Name bleibt, kommt das Design modern und frisch daher: Auf den zwölf Seiten des erneuerten JADE Fensters möchte das Wohnungsunternehmen seine Mieter und Kunden künftig noch besser informieren und unterhalten. Ganz neu mit dabei ist auch das Maskottchen JADI.

Anders als die Wilhelmshavener betritt die Buxtehuder Wohnungsbaugenossenschaft eG mit ihrem Mietermagazin Neuland: In der über 100-jährigen Geschichte der kleinen Genossenschaft aus dem Hamburger Umland gab es noch kein vergleichbares Medium.

Die Mieter wissen das neue Magazin offensichtlich zu schätzen: „Es gab schon viele positive Rückmeldungen“, weiß Stefan Conath. Der Vorstandsvorsitzende der Buxtehuder Wohnungsbaugenossen-schaft hebt die Professionalität von stolp+friends hervor: „Das s+f-Team hat aus dem vorhandenen Material viel Inhalt entwickelt und weiß aufgrund seiner langjährigen Erfahrung, wie man unterschiedliche Zielgruppen individuell anspricht. Wir hatten kaum Arbeit mit unserem neuen Mietermagazin.“

Da dem Magazin allerdings noch ein Name fehlt, wurden die Mitglieder kurzerhand eingebunden: Sie dürfen aktuell für ihren Favoriten abstimmen und können eine Reise an die Ostsee gewinnen. Wir sind schon gespannt, welcher der drei Vorschläge das Rennen macht!

 

Auch an einem neuen Mietermagazin interessiert? Mehr auf: www.mietermagazine.de

„Werte bleiben. Wir auch.“ Das ist der von stolp+friends entwickelte, zentrale Slogan der umfassenden Plakatkampagne, die die Rheinisch-Bergische Siedlungsgesellschaft mbH (RBS) durch ihr Jubiläumsjahr begleitet. Er betont, dass Bewährtes immer aktuell und zeitlos ist und bleibt – wie die RBS. Großflächige Plakate und kleinere Formate für den Bestand sorgten dafür, dass der Slogan sowohl intern den Mietern als auch extern einer breiten Öffentlichkeit vermittelt wurde. Bei der visuellen Gestaltung war es uns wichtig, die Vergangenheit mit der Gegenwart zu verbinden und Gemeinsames zu betonen.

Als Key Visual war das Plakatmotiv auch auf der Webseite, den Roll Ups und den Einladungskarten zu den Mieterfesten abgebildet. Die drei gut besuchten Feste im Juni bildeten den Höhepunkt der Feierlichkeiten. Vertreter aus Regionalpolitik und Wohnungswirtschaft waren geladen, und mit zahlreichen Aktionen und Musik im Stil der Fünfzigerjahre sorgte die RBS für beste Unterhaltung.

Zum Jubiläum erschien das Mietermagazin „Lesezeichen“ mit einer besonderen Ausgabe. Das „Extrablatt“ enthielt neben offiziellen Grußworten auch unterhaltsame Artikel rund um das Thema „Wohnen“, zum Beispiel ein Blick in das Jahr 2088. Kernstück der Jubiläumsausgabe war die Chronik der RBS, dargestellt anhand eines Zeitstrahls, der wichtige Ereignisse in der Geschichte der RBS, der Stadt Bergisch Gladbach und in der Welt dokumentierte.

Zur größtmöglichen Streuung der Unternehmensbotschaft setzten die RBS und stolp+friends auf verschiedene Werbemittel wie Taschen, Schirme und Ballons beispielsweise. Auch an die Mieter von morgen hatten wir gedacht und entwickelten ein individuelles Malbuch für Kinder mit dem RBS-Logo als liebenswerten Protagonisten „Kuschel“.

RBS-Malbuch

Das individuell gestaltete Malbuch der RBS

Flankiert wurde das Jubiläum von professioneller Pressearbeit: Für das Pressegespräch  entwickelten, texteten und gestalteten wir von stolp+friends den Inhalt der Pressemappe. Über das Jubiläum berichteten zum Beispiel das Bergische Handelsblatt, der Kölner Stadt-Anzeiger und das Bürgerportal Bergisch Gladbach:

 

Bergisches Handelsblatt

Kölner Stadt-Anzeiger

Bürgerportal Bergisch Gladbach

 

Ob Jubiläumskampagne, Flyer oder ein Marketingkonzept: Was können wir für Sie tun?  Nehmen Sie Kontakt auf!

Unzufriedene Mieter gehören zum Alltag eines Wohnungsunternehmens. Nicht alle beschweren sich, aber diejenigen, die es tun, sollten Sie auf keinen Fall ignorieren. Denn Mieter, die sich mit ihren Anliegen nicht ernst genommen fühlen, können Ihr Wohnungsunternehmen nachhaltig schädigen: durch hohe Fluktuation, Leerstand, Kosten im Konfliktfall und Imageverlust. Letzterer entsteht, wenn verärgerte Mieter ihren Unmut öffentlich machen. Gerade in den sozialen Medien verbreitet sich der Frust exponentiell und ist so gut wie nicht mehr zu kontrollieren. Auch dann ist mittelfristig ein Leerstand und damit ein Rückgang der Mieterlöse zu erwarten. Was Sie dagegen tun können, erfahren Sie hier.

 

Warum ein funktionierendes Beschwerdemanagement nur Vorteile hat

Ein professionelles Beschwerdemanagement wirkt immunisierend gegen drohenden Image- und Umsatzverlust Ihres Wohnungsunternehmens und reduziert die Zahl der Beschwerden. Als Teil von CRM (Customer Relationship Management) ist es bedeutend für die Mieterbindung: Wenn Sie es schaffen, mit Beschwerden souverän umzugehen und aus unzufriedenen Mietern wieder zufriedene zu machen, dann investieren Sie in stabile, langfristige Kundenbeziehungen, gewinnen Vertrauen zurück und erhöhen die Loyalität Ihrer Mieter. Zufriedene Mieter wiederum sind die beste Werbung für Ihr Wohnungsunternehmen.

 

Gleichzeitig bietet jede Beschwerde die Gelegenheit zur Verbesserung Ihrer Unternehmensleistung. Das Feedback der Mieter zeigt mögliche Schwachstellen bei Wohnungen und Dienstleistungen auf, die sonst vielleicht unerkannt geblieben wären.

 

Am Anfang steht der Perspektivwechsel

Jede Beschwerde ist also eine Chance, die Zufriedenheit Ihrer Mieter zu erhöhen und das Angebot Ihres Wohnungsunternehmens zu verbessern – nutzen Sie sie! Sie ist als Dialogangebot für den Kunden zu sehen, als Einladung, miteinander und nicht gegeneinander zu kommunizieren. Diese Betrachtungsweise sollten Ihre Mitarbeiter verinnerlichen, denn sie bilden die Schnittstelle zwischen Mietern und Wohnungsunternehmen und beeinflussen durch ihr Verhalten maßgeblich das Bild Ihres Wohnungsunternehmens in der internen und externen Wahrnehmung. Eventuell sind dafür ein Workshop oder ähnliche Schulungen erforderlich.

 

Darauf kommt es an: Tipps zum souveränen Umgang mit Beschwerden

  • Machen Sie es Ihren Mietern leicht, sich zu beschweren.

Jeder sollte die Möglichkeit erhalten, sich schnell und einfach mit seiner Beschwerde an Ihr Unternehmen zu wenden. Richten Sie eine spezielle Telefonnummer beziehungsweise Hotline, eine eindeutige E-Mail-Adresse (feedback@ihrunternehmen.de) oder einen „Kummerkasten“ ein und sorgen Sie für einen festen Ansprechpartner. Kommunizieren Sie diese Kontaktmöglichkeiten transparent und regelmäßig, zum Beispiel auf Ihrer Homepage oder in Ihrem Newsletter.

 

  • Jeder Mitarbeiter repräsentiert das Unternehmen.

Egal, bei wem sich ein Mieter beschwert, ob beim Hausmeister, dem Schlüsseldienst oder in der Zentrale: Jeder Mitarbeiter muss sich in einem solchen Fall höflich verhalten und die Beschwerde an die zuständige Stelle weiterleiten. Keinesfalls sollte der verärgerte Mieter mit dem Hinweis „nicht zuständig“ abgewiesen werden.

 

  • Beschwerdeanalyse und -dokumentation

Damit Sie wichtige Erkenntnisse für Ihr Unternehmen gewinnen können, ist es wichtig, die Beschwerden genau zu analysieren:

 

  • Ist das Problem schon einmal aufgetaucht? Wenn ja, wann und wie häufig?
  • Hat der gleiche Mieter das Problem schon einmal gemeldet?
  • Wie haben wir bisher auf dieses Problem reagiert?
  • Mit Erfolg?
  • Wer war verantwortlich?

 

Wenn Sie die Antworten auf diese Fragen zentral dokumentieren und kontinuierlich aktualisieren, haben Sie einen guten Überblick über Umfang und Art der Beschwerden und geben gleichzeitig jedem betroffenen Mitarbeiter eine Anleitung an die Hand, wie die jeweilige Beschwerde bearbeitet werden soll. Inzwischen gibt es einige Tools, die Ihnen die Erfassung, Kategorisierung und Bearbeitung der Beschwerden erleichtern. Die wichtigsten „Werkzeuge“ sind aber Ihre Mitarbeiter und deren Verhalten.

 

  • Konkretes Verhalten bei einer persönlichen oder telefonischen Beschwerde

Ein verärgerter Mieter ist in der Regel wütend, enttäuscht, aufgebracht. In so einer Situation ist es wichtig, sich Zeit für ihn zu nehmen. Er möchte auch nicht lange in einer Warteschleife hängen oder gar für den Anruf in der Hotline bezahlen müssen. Ganz wichtig: Wenn Sie spezielle Gesprächszeiten für den telefonischen Kontakt angeben, müssen Sie auch unbedingt innerhalb dieser Zeit erreichbar sein oder so schnell wie möglich zurückrufen.

 

Es hilft, sich in die Rolle des Mieters zu versetzen und sich vorzustellen, wie man selber gerne in so einer Situation behandelt werden möchte. Um ihn zu beruhigen und die Kontrolle über die Situation wiederzuerlangen, sollten Sie deshalb Folgendes beachten:

 

  • Auch wenn es schwer fallen sollte: Bleiben Sie ruhig, und geben Sie dem Mieter die Gelegenheit, seinen Ärger und seine Wut loszuwerden. Lassen Sie ihn ausreden, und nehmen Sie die Vorwürfe nicht persönlich.
  • Lächeln Sie, bleiben Sie freundlich.
  • Behandeln Sie ihn wertschätzend und respektvoll.
  • Achten Sie auf eine offene Körperhaltung, Mimik und Gestik – auch am Telefon, denn man kann es durchaus hören, ob Sie angespannt oder locker sind.
  • Bitte keine Maßregelungen oder Rechtfertigungen wie „Das haben Sie falsch verstanden“ oder „Das kann nicht sein“. Der Mieter möchte ernst genommen und nicht bevormundet werden.
  • Hören Sie aktiv zu und zeigen Sie aufrichtiges Interesse und Verständnis. Sätze wie „Ich verstehe Sie“ oder „Ich hätte an Ihrer Stelle genauso reagiert“ deeskalieren die Situation. Sie können Ihr Gegenüber auch loben: „Danke, dass Sie den Sachverhalt so detailliert geschildert haben“.
  • Sagen Sie „Entschuldigung“ oder „Es tut mir leid“.
  • Geben Sie das Problem mit eigenen Worten wieder: „Habe ich richtig verstanden, dass…“. Bewerten Sie die Beschwerde nicht. Halten Sie die Fakten schriftlich fest, aber geben Sie dem Mieter nicht das Gefühl, ihn zu verhören.
  • Bleiben Sie klar in Ihren Aussagen. Vermeiden Sie den Konjunktiv. „Ich würde Ihnen Folgendes anbieten“ klingt unsicherer und inkompetenter als „Ich biete Ihnen gerne Folgendes an.“
  • Schieben Sie nie die Schuld auf Ihre Kollegen oder auf das Unternehmen.
  • Sagen Sie ehrlich, wenn das Problem nicht oder nicht sofort gelöst werden kann. Bieten Sie in dem Fall an, die Beschwerde auf andere Weise zu kompensieren.
  • Schaffen Sie Vertrauen, indem Sie Ihr Gegenüber mit einbeziehen: „Gemeinsam finden wir eine Lösung.“ Besprechen Sie mit Ihrem Mieter, wie es weitergehen kann und stellen Sie die weiteren Schritte dar. Fragen Sie nach, ob er damit einverstanden ist.
  • Verabschieden Sie sich freundlich.
  • Nehmen Sie die Beseitigung des Mangels zügig in Angriff.
  • Fassen Sie zu gegebener Zeit nach, ob der Mieter mit der Bearbeitung und der Lösung seines Problems zufrieden ist.

 

  • Konkretes Verhalten bei einer Online-Beschwerde per E-Mail oder in den sozialen Medien: aktives Online-Reputationsmanagement (ORM)

Beim Online-Reputationsmanagement (ORM) geht es um Ihren guten Ruf in den digitalen Medien. Online-Beschwerden erfordern eine schnelle Reaktion. Bleibt sie aus, kann es passieren, dass der Mieter seinen Ärger öffentlich weitererzählt und auf diese Weise für negative Mund-zu-Mund-Propaganda sorgt, die eine eigene, unkontrollierbare Dynamik entwickelt. Professionelles Management der Online-Reputation verläuft folgendermaßen:

 

  • Online Check / Monitoring: Das Internet bietet viele Möglichkeiten, sich öffentlich zu äußern: in den sozialen Medien, bei Google, in Foren und Blogs. Wie Ihr Wohnungsunternehmen online bewertet wird, können Sie leicht selber googeln. Haben Sie einen Account bei Facebook, Instagram, Twitter, einen Youtube-Kanal oder inserieren Sie auf einschlägigen Immobilien-Portalen, sollten Sie täglich dort nach Posts, Tweets und Kommentaren schauen. Denken Sie daran, dass auch andere Nutzer im Namen Ihres Unternehmens einen Account in den sozialen Medien (zum Beispiel bei Facebook) eröffnen und dort posten können. Das sollten Sie ebenso wie die Arbeitgeber-Bewertungsplattform Kununu regelmäßig überprüfen. Sie können sich aber auch mit dem Tool Google Alert über Neuigkeiten zu Ihrem Wohnungsunternehmen informieren lassen und gegebenenfalls – ebenso wie auf Beschwerden via E-Mail – schnell reagieren.
  • Schnelle Reaktion bedeutet eine Antwort innerhalb von 24 Stunden nach Erhalt oder Veröffentlichung der Kritik – auch wenn es nur die Mitteilung ist, dass die Beschwerde eingegangen ist und man sich so schnell wie möglich um sie kümmern und sich mit dem Mieter in Verbindung setzen wird. Sie können Ihren Kritiker auch bitten, sich – unter Angabe des Kontakts – direkt an Ihre Beschwerdestelle zu wenden.
  • Offensive und ehrliche Kommunikation: Bei der Beantwortung von gerechtfertigter Kritik gelten die gleichen Regeln wie beim Offline-Beschwerdemanagement: Bleiben Sie ruhig und sachlich, zeigen Sie ihrem Mieter, dass Sie ihn ernst nehmen, bleiben Sie wertschätzend und respektvoll. Sagen Sie ihm eine zügige Bearbeitung seines Problems zu. Geben Sie ihm das Gefühl, dass Sie sich ernsthaft kümmern. Bei der GSW Sigmaringen hat man damit gute Erfahrungen gemacht. Der bei der GSW für die Kommunikation Verantwortliche, Markus Weikum, berichtet: „Im Übrigen gehört hierzu auch, dass man sich offen und ehrlich entschuldigt, wenn tatsächlich einmal etwas auf Unternehmensseite schief lief. (…) Immerhin haben bereits zwei Nutzer in ihren Kommentaren explizit erklärt, dass sie es Klasse finden, wie ausführlich wir auf die Kommentare antworten und man daran erkennt, wie ernst wir die Anfragen nehmen.“ (Das vollständige Interview können Sie hier lesen.)
  • Bei falschen oder unsachlichen Äußerungen können Sie versuchen, die Kommentare vom Webseiten-Betreiber löschen zu lassen, was aber eher schwierig ist. Oder Sie melden die negativen Äußerungen erst einmal als unangemessen.
  • Überwiegen die schlechten Eintragungen im Netz, haben Sie erst einmal ein Problem. Eine Möglichkeit ist zu versuchen, aktiv mit positiven Inhalten die negativen Bewertungen zu verdrängen, so dass diese nicht mehr auf der ersten Seite der Suchergebnisse zu Ihrem Unternehmen erscheinen. Sie haben folgende Möglichkeiten, Ihre positiven Botschaften aktiv zu positionieren:

 

  • Einträge/Beiträge auf Ihrem Blog und auf Ihrer Webseite
  • Posts auf Ihrer Facebook-Unternehmensseite oder in anderen sozialen Medien, in denen Sie vertreten sind
  • Online-Pressemitteilungen unterstützen die positive Darstellung Ihres Unternehmens im Netz.
  • Sie sollten Ihre Unternehmenswebseite suchmaschinengerecht optimieren, damit sie bei Google in den Suchergebnissen auch dann an erster Stelle auftaucht, wenn man nicht den Unternehmensnamen eingibt. Keyword Recherche, Inhalte von hohem Nutzen für den User und Linkaufbau sind dabei wichtige Faktoren, die zu berücksichtigen sind.
  • Bitten Sie Ihre Mieter, die gute Erfahrungen gemacht haben, mit einer Bewertungskarte (print oder digital) um positives Feedback im Netz, zum Beispiel bei Google My Business (Das ist die Infobox, die erscheint, wenn Nutzer nach Ihrem Unternehmen suchen).
  • Im Idealfall korrigieren die Nutzer ihre Bewertungen selbst. Markus Weikum erzählt, wie die GSW Sigmaringen das geschafft hat: „Indem wir offen und ehrlich geantwortet beziehungsweise uns entschuldigt haben. Ich denke da zum Beispiel an die verzögerte Auszahlung einiger Kautionen, was der Umstellung unseres ERP-Systems geschuldet war. Mögliche Probleme (…) haben wir in unserem Mietermagazin bereits zu Anfang der Umstellungsphase thematisiert und in unseren Antworten dann auf den Bericht verwiesen. Dies war der Beleg, dass wir uns nicht einfach so irgendeine eine Ausrede haben einfallen lassen.“
  • Kontrolle: Ob Ihre Online-Maßnahmen greifen, sollten Sie regelmäßig überprüfen. Gegebenenfalls müssen Sie sie korrigieren.

 

Diese „Verdrängungsstrategie“ zum Aufbau und zur Pflege Ihrer Online-Reputation ist auf Nachhaltigkeit ausgelegt und greift nicht sofort. Sie erfordert Zeit und Erfahrung im Umgang mit sozialen Netzwerken und digitaler Kommunikation. Sie sollten sich überlegen, sich bei dieser Aufgabe extern, zum Beispiel durch Workshops von stolp+friends, unterstützen zu lassen, so wie Paul-Gerhard Schmitt, Leiter Immobilienverwaltung bei der Herner Gesellschaft für Wohnungsbau: „Sie haben meine hohen Erwartungen sogar übertroffen: Der Workshop war sehr gut organisiert, lebhaft und interessant gestaltet. Begeisternd, wie viele tolle Ideen auf diese Weise im Team entstanden.“

 

Fazit

Egal, ob Sie Beschwerden online oder offline bearbeiten – reagieren Sie immer schnell und begegnen Sie Ihrem Gegenüber mit Respekt und Verständnis. Seien Sie freundlich und zeigen Sie aufrichtiges Interesse. Dokumentieren Sie die Beschwerden, deren

Bearbeitung und die Lösung des Problems. Machen Sie professionelles Beschwerdemanagement zum Teil Ihrer Unternehmenskultur. Gehen Sie das Problem zügig an und fassen Sie beim Mieter nach, ob er mit der Lösung zufrieden ist.

 

Der souveräne Umgang mit Beschwerden und Kritik lohnt sich: Die Kosten zur Rückgewinnung eines unzufriedenen Mieters sind nur etwa halb so hoch wie die Kosten für die Gewinnung eines neuen Mieters. Und oft werden Kritiker, deren Beschwerden schnell bearbeitet wurden, zu loyalen Kunden und sogar zu Fürsprechern des Unternehmens.

 

Interessiert an einem Workshop zum professionellen Beschwerdemanagement? Hier geht’s zum Kontakt.

Häufig werden Leitbilder in Wohnungsunternehmen aufwendig entwickelt, aber dann nicht weiter kommuniziert. Ganz anders bei der RBS aus Bergisch Gladbach: Für das kommunale Wohnungsunternehmen aus Bergisch Gladbach konzipierte und gestaltete stolp+friends auf Basis der Kernbegriffe des Leitbilds eine Wordcloud in Haus-Form. Diese verschönert inzwischen den Empfangsbereich der Wohnungsgesellschaft. So vermittelt die RBS Mietern, Mitarbeitern, Mietinteressenten und Geschäftspartnern unaufdringlich das Selbstverständnis der RBS. Der besondere Clou: Die Begriffswolke wurde auf ein Akustikbild gedruckt, das auf besonders effektive Art den Raumschall absorbiert. Dadurch erhöht sich die Aufenthaltsqualität im Empfangsbereich deutlich.

Und so sieht das gestaltete Akustikbild aus:

RBS: Akustikbild mit Wordcloud

Haben wir Sie auf Ideen gebracht? Nehmen Sie gern Kontakt auf und fordern ein unverbindliches Angebot für Ihr Akustikbild an!

Bewertungen bei Google, Facebook und den Immobilienportalen sind ein wichtiges Signal für potenzielle Mieter, Käufer und Mitarbeiter. Wie Wohnungsunternehmen mit diesen Bewertungen umgehen können, zeigt die GSW Sigmaringen. Ein Gespräch mit dem Kommunikations-Verantwortlichen Markus Weikum über Reputationsmanagement in der Wohnungswirtschaft und die Kunst, gegenüber unfairen Kritikern den richtigen Ton zu treffen.

 

Es ist auffällig, wie zügig, sachlich und ausführlich die GSW Sigmaringen auf Bewertungen bei Google und Facebook reagiert. Was steckt da dahinter?

Die sozialen Netzwerke sind ein sehr schnelles und direktes Kommunikationsmedium, was impliziert, dass man auch zügig antworten sollte. Das und der sachliche Tonfall sind Belege dafür, dass man den Nutzer und dessen Anliegen ernst nimmt und sich darum kümmert. Unsere ausführlichen Antworten sind der Tatsache geschuldet, dass die Sachverhalte in den Kommentaren oft einen Hintergrund haben, den der Nutzer in seinem Kommentar jedoch ausblendet und der einen Sachverhalt meist in einem ganz anderen Licht erscheinen lässt. Wir achten aber auch sehr darauf, Nutzer nicht durch unangenehme Wahrheiten bloßzustellen.

 

Was sind im Allgemeinen die Anlässe für negative Bewertungen? Akute Boshaftigkeit der Nutzer oder gibt es echte Gründe?

In den meisten Fällen ist es tatsächlich so, dass man die Gründe für negative Bewertungen entkräften kann. Ich würde jedoch nicht sagen, dass negative Bewertungen aus Boshaftigkeit gemacht werden, sondern dass es meist verschiedene, subjektive Wahrnehmungen eines Sachverhaltes gibt. Und hier heißt es dann für uns, den eigentlichen Sachverhalt – losgelöst von der formulierten Bewertung – objektiv zu recherchieren und eine inhaltlich korrekte Antwort möglichst höflich zu formulieren. Im Übrigen gehört hierzu auch, dass man sich offen und ehrlich entschuldigt, wenn tatsächlich einmal etwas auf Unternehmensseite schief lief. Meist verhält es sich doch so, dass die Nutzer es akzeptieren, wenn man einen Missstand oder ein Versäumnis zugibt, vielleicht sogar eine nachvollziehbare Erklärung liefert und sich dann dafür entschuldigt und Besserung gelobt.

 

Wie behalten Sie diese Kanäle im Blick? Nutzen Sie bestimmte Tools? Routinen?

Man erhält Nachrichten, wenn Kommentare abgegeben werden – spezielle Tools etc. sind hierfür meines Erachtens nicht notwendig. Zudem arbeiten wir mit einer Social-Media-Agentur zusammen, die unsere Facebook-Seite permanent im Blick hat.

 

Haben Sie eine grobe Vorstellung davon, wie viele Menschen Rezensionen auf den unterschiedlichen Plattformen lesen?

Ich beobachte eigentlich nur, wie viele Nutzer generell unsere verschiedenen Plattformen besuchen. Immerhin haben bereits zwei Nutzer in ihren Kommentaren explizit erklärt, dass sie es klasse finden, wie ausführlich wir auf die Kommentare antworten und man daran erkennt, wie ernst wir die Anfragen nehmen. Über diese Kommentare habe ich mich dann auch sehr gefreut.

 

Besonders auf Facebook sind die Bewertungen für die GSW nicht besonders schmeichelhaft. Warum schalten Sie sie nicht einfach ab?

Wir überlegen uns aktuell tatsächlich, die Bewertungsfunktion auf Facebook auszuschalten, da diese unseres Erachtens nicht repräsentativ ist. Dies ist zwei Gründen geschuldet: Zum einen werden unsere Social-Media-Kanäle oft nur genutzt, wenn etwas aus Sicht des Nutzers nicht in Ordnung ist oder man etwas will. Im Schwäbischen haben wir dafür sogar ein Sprichwort: „Nix gschwätzt isch Lob gnuag“. Zum anderen werden die negativen Bewertungen in den meisten Fällen nach unserer „Gegendarstellung“ nicht korrigiert, sondern bleiben stehen.

 

Aktiv um Bewertungen bitten

 

Fördern Sie aktiv Bewertungen?

Bisher nicht.

[Aber: Angeregt durch dieses Interview gestaltet stolp+friends zurzeit Karten, mit denen die GSW ihre Neumieter um Bewertungen bittet. Diese Karten werden Teil des Willkommenspakets der GSW. Anmerkung der Redaktion]

 

Was war die „ungerechteste“ Bewertung, die die GSW erhalten hat?

Dies möchte ich nicht direkt beantworten. Es gibt jedoch zwei bis drei Kommentare, die wirklich ganz extrem „ungerechtfertigt“ waren und über die ich mich wirklich geärgert habe. Persönlich halte ich die Kategorie Kommentare/Bewertungen für „ungerecht“, die Versäumnisse einer dritten Partei anprangern und die man deshalb nicht direkt zu verantworten hat beziehungsweise auch nicht wirklich beeinflussen kann.

 

Wie haben Sie darauf reagiert?

Nach der Recherche des Tatbestandes habe ich alles einen Tag liegen lassen und dann die Antwort – objektiv in der Sache und sehr höflich – formuliert.

 

Beispiel für gelungenes Reputationsmanagement in der Wohnungswirtschaft: Manche Mieter korrigieren ihre schlechten Bewertungen

Beispiel für gelungenes Reputationsmanagement in der Wohnungswirtschaft: Mieter korrigieren ihre negativen Bewertungen bei Google.

 

Wir haben gesehen, dass Nutzer sogar ihre Bewertungen korrigiert haben: Wie haben Sie das geschafft?

Indem wir offen und ehrlich geantwortet beziehungsweise uns entschuldigt haben. Ich denke da zum Beispiel an die verzögerte Auszahlung einiger Kautionen, was der Umstellung unseres ERP-Systems geschuldet war. Mögliche Probleme im Zuge der Umstellung haben wir in unserem Mietermagazin bereits zu Anfang der Umstellungsphase thematisiert und in unseren Antworten dann auf den Bericht verwiesen. Dies war der Beleg, dass wir uns nicht einfach so irgendeine eine Ausrede haben einfallen lassen.

 

Gibt es interne Kritik daran, dass Sie teilweise sehr freundlich mit ungerechter Kritik umgehen?

Wir sprechen intern immer wieder darüber, wie schön es doch manchmal wäre, Sachverhalte vollständig darzustellen, insbesondere bei Kommentaren, die wirklich komplett falsch dargestellt oder unmöglich formuliert sind. Damit würde man den Nutzer aber öffentlich bloßstellen, was wir jedoch niemals machen werden. Wir haben jedoch bereits mehrfach Nutzern mit einer Anzeige gedroht, wenn die Kommentare persönlich beleidigend oder den Tatbestand der Verleumdung erfüllt haben. Die Nutzer haben dann auch immer sehr schnell ihren Kommentar gelöscht.

Vielen Dank für Ihre Antworten, Herr Weikum! 

Die GWG Gifhorn nutzt Hinweisschilder im Bestand auf besonders kluge Weise. stolp+friends gestaltete diese individuell im Corporate Design der Genossenschaft. So macht die GWG unaufdringlich Werbung für die Genossenschaft und erhöht zugleich die Wirksamkeit der Schilder:

„Allein die Tatsache, dass die GWG Gifhorn Schilder individuell gestalten lässt, signalisiert eine gewisse Größe und Bedeutung der Genossenschaft“, betont s+f-Projektmanagerin Anika Sonntag. „Die GWG erhöht so zudem die Präsenz ihrer Marke bzw. ihres Logos. Dadurch erzielt sie Mere Exposure-Effekte. Zudem wirken die Inhalte auf individuell gestalteten Schildern besser, denn Ungewohntes erzeugt prinzipiell mehr Aufmerksamkeit als Altbekanntes.“ Die Hinweisschilder sind bei der GWG Gifhorn über den gesamten Bestand hinweg im Einsatz.

Checkliste für Einsatzorte des Logos anlegen!

An dieser Stelle ein Tipp: Es ist hilfreich, die Standorte solcher Schilder in einer zentralen Checkliste zu speichern. Schließlich wird jedes Corporate Design eines Tages überarbeitet. Und dann ist man froh, wenn man weiß, an welchen Stellen das alte Logo im Einsatz ist. Bei Beständen, deren letzte Modernisierung schon einige Zeit her ist oder ein Haus nicht ganz so vorzeigenswert ist, kann es ratsam sein, auf Hinweisschilder mit dem Logo ganz zu verzichten.

 

Worum geht es eigentlich beim Marketing in der Wohnungswirtschaft? Was bringt es? Was unterscheidet Marketing in der Wohnungswirtschaft vom Marketing für andere Branchen? Und wie finden Sie heraus, welche Maßnahmen sinnvoll sind und welche nicht? Modelle und Denkanstöße für Marketingverantwortliche in der Immobilienwirtschaft.

Vorweg: Das ist ein langer Artikel der einen möglichst umfassenden Einblick in Ansätze, Methoden und mögliche Maßnahmen bieten soll. Wenn Sie sich nur für bestimmte Aspekte interessieren, können Sie über das Inhaltsverzeichnis direkt zu dem Abschnitt springen, der Sie interessiert.

 

Marketing in der Wohnungswirtschaft: Warum eigentlich?

Unternehmen investieren in Marketing, um ihren wirtschaftlichen Erfolg entweder kurzfristig zu steigern oder langfristig abzusichern. Man unterscheidet dabei zwischen Vertriebs-Marketing und Markenaufbau, oder Neudeutsch zwischen Performance- und Brand-Marketing.

 

Beide Motive gibt es auch in der Wohnungswirtschaft. Das erste umfasst alle Maßnahmen, die dabei helfen, kurzfristig Leerstand und Erlösschmälerungen abzubauen. Das zweite umfasst alle Maßnahmen mit längerfristigem Horizont. Bei diesen geht es darum, den Unternehmensauftritt insgesamt zu verbessern, die eigene Marke zu stärken und sich nachhaltig einen guten Ruf zu erarbeiten.

 

Bei Wohnungsgenossenschaften, kommunalen Wohnungsunternehmen und Wohnungsgesellschaften in der Hand von sozial orientierten Trägern kommt ein dritter Aspekt als Marketing-Zweck infrage: die Sicherung ihres satzungsgemäßen Auftrags, der meist mit der sozialverträglichen Wohnraumversorgung zu tun hat. Ein Beispiel: Ein Quartier ohne Vermietungsprobleme, das aber in eine soziale Schieflage zu geraten droht. Hier kann Marketing helfen, neue Zielgruppen für das Quartier zu gewinnen. Eine Wohnungsgenossenschaft könnte sich zudem das Ziel setzen, das genossenschaftliche Miteinander gezielt zu verbessern.

 

Übrigens ist Marketing nicht nur zur Sicherung der Nachfrage nach den eigenen Produkten wichtig. Gerade in der Immobilienwirtschaft ist es auch sinnvoll zur Sicherung eines entsprechenden Angebots. Dabei geht es um die Frage: Was denken lokale Entscheider über ein Wohnungsunternehmen? Wird es in Entscheidungen der Stadtentwicklung eingebunden? Bei Ausschreibungen wohlwollend berücksichtigt? Für kommunale Wohnungsgesellschaften geht es bisweilen auch darum, gegenüber lokalen Entscheidern ihre Existenzberechtigung nachzuweisen. Bei diesen Fragen verschwimmen die Grenzen zwischen Marketing und Öffentlichkeitsarbeit. Immer wichtiger wird zudem Personal-Marketing. Auch Wohnungsgenossenschaften und anderen Wohnungsgesellschaften fällt es immer schwerer, geeignete Mitarbeiter zu finden.

 

Die Marktentwicklung der letzten Jahre hat dazu geführt, dass in den meisten deutschen Regionen das akute Vermietungsmarketing in den Hintergrund getreten ist. Dafür geht es zunehmend um langfristige Markenführung, Personalmarketing und andere Bereiche. Lesen Sie hierzu auch den Fachartikel: Und es rechnet sich doch: Vier Gründe für Marketing bei Vollvermietung, der auch im BBU-Magazin erschien.

 

Besonderheiten im Immobilien-Marketing: Wohnungswirtschaft vs. andere Branchen

Marketing in der Wohnungs- und Immobilienwirtschaft unterscheidet sich in mancher Hinsicht fundamental vom Marketing in anderen Branchen:

 

  1. Der Immobilienmarkt ist extrem träge. Das Angebot an Immobilien folgt der Nachfrage nur sehr, sehr langsam. Bei Konsumgütern und noch stärker bei digitalen Produkten sind die Grenzkosten für die Bereitstellung weiterer Güter-Einheiten sehr gering beziehungsweise Null. Entsprechend schnell reagieren die Märkte auf Änderungen der Nachfrage. In der Immobilienwirtschaft ist das fundamental anders. Sowohl der Bau als auch der Abriss von Immobilien folgt der Nachfrage meist erst nach etlichen Jahren.

 

  1. Der wirtschaftliche Wert eines zusätzlichen Kunden auf einem entspannten Wohnungsmarkt ist extrem hoch. Überschlägt man die Erlösschmälerungen durch eine leerstehende Wohnung und die durchschnittliche Mietdauer eines neuen Mieters, erhält man eine Vorstellung vom „Customer Lifetime Value“ – den Wert, den Sie vernünftigerweise ausgeben könnten, um auf profitable Weise einen neuen Mieter zu akquirieren. Wohnungsunternehemen kommen hier in der Regel auf fünfstellige Beträge – in kaum einer anderen Branche erwirtschaften Privatkunden solche Deckungsbeiträge.

 

Daraus resultiert die Empfehlung, in guten Zeiten in die Kern-Bestandteile der Marke zu investieren: die Wohnungen, die Quartiere, die Services und die Basis-Kommunikationsmittel, wie etwa das Corporate Design oder das Mietermagazin. Sobald Leerstände steigen, sollten Wohnungsunternehmen mit Macht alle Hebel in Bewegung setzen, um kurzfristig wieder Vollvermietung zu erreichen.

 

Marketing-Mix: Wohnungswirtschaft und die vier Ps

Marketing wird in der Wohnungswirtschaft bisweilen noch immer mit Werbung verwechselt. Tatsächlich ist Werbung nur einer von mehreren Bestandteilen im Marketing-Mix von Wohnungsunternehmen. Klassischerweise spricht man von den vier Ps im Marketing: Product, Price, Place (Vertrieb) und Promotion (Werbung). Betrachten wir die Möglichkeiten, Maßnahmen in diesem Marketing-Mix zu ergreifen:

Produktpolitik in der Wohnungswirtschaft: Es geht längst um mehr als Wohnungen

Das von Wohnungsunternehmen angebotene Produkt ist nicht nur die Wohnung – sondern das Wohnen. Diese Unterscheidung ist durchaus relevant: So haben beispielsweise Quartiersentwicklungsmaßnahmen oder die Service-Qualität großen Einfluss auf das Wohnen – aber nicht auf die Wohnung. Zu den möglichen Marketing-Maßnahmen in diesem Feld zählen:

 

Preispolitik in der Wohnungswirtschaft: Kleine Spielräume geschickt nutzen – aber fair bleiben

Für Wohnungsunternehmen ist die Preispolitik in der Regel eine strategische, keine taktische Frage. Sie ist zudem noch weniger als in anderen Branchen unabhängig von den anderen Marketing-Bereichen steuerbar. Für nachhaltig agierende Wohnungsunternehmen gibt es in der Preispolitik kaum kurzfristige Spielräume. So ziehen beispielsweise Rabatte in der Regel nicht die gewünschten Zielgruppen an. Gewisse sinnvolle Gestaltungsspielräume gibt es in der Preispolitik in Bezug auf ganz bestimmte Zielgruppen. So arbeiten manche Wohnungsgesellschaften erfolgreich mit Studenten-, Azubi- beziehungsweise Starter-Tarifen. Zukünftig ergeben sich eventuell durch die Nutzung von Daten Möglichkeiten, Preise besser an die Zahlungsbereitschaft der Kunden anzupassen.

 

Vertriebspolitik in der Wohnungswirtschaft: Immobilienmarketing im digitalen Zeitalter

Die Vertriebspolitik in der Wohnungswirtschaft umfasst Fragen wie: Wo bieten wir die Wohnungen an? Wie strukturieren wir den Vermietungsprozess? Welche Partner beziehen wir in die Mietersuche ein? Zu den konkreten Maßnahmen in diesem Handlungsfeld zählen beispielsweise:

  • Gezielte Nutzung bestimmter Immobilienportale
  • Die Optimierung der Wohnungsvermarktung über Immobilienportale
  • Suchmaschinen-Optimierung und Suchmaschinen-Werbung um die Website als Vertriebskanal zu stärken
  • Retargeting von Website-Besuchern
  • Aktionen wie „Mieter werben Mieter“
  • zielführender Abläufe im Vermietungsprozess definieren
  • virtuelle 360°-Rundgänge bereitstellen

 

Kommunikationspolitik in der Wohnungswirtschaft: Die richtige Stimmlage finden und gezielt einsetzen

Die Kommunikationspolitik eines Wohnungsunternehmens beantwortet die Frage, wem, mit welchem Ziel, was über welche Kanäle mitgeteilt wird.

 

Die wichtigsten Zielgruppen für Wohnungsunternehmen sind typischerweise:

  • Mitarbeiter
  • Mieter
  • potenzielle Neumieter
  • potenzielle Mitarbeiter
  • die lokale Öffentlichkeit
  • und lokale Entscheidungsträger

 

Die Kommunikationsziele leiten sich aus den Unternehmenszielen ab. Häufig ist es sinnvoll, diese Ziele noch einmal ganz konkret für die jeweilige Zielgruppe und Werbemaßnahme zu formulieren, beispielsweise: „Das Bauschild soll besonders jungen Familien einen Überblick über das entstehende Wohnangebot vermitteln und sie animieren, sich auf der Projekt-Website weitergehend zu informieren.“

 

Nun kann das Was, also die Botschaft, formuliert werden. Botschaft ist auf der strategischen Ebene in einem weiten Sinne zu verstehen: Sie umfasst neben einer klar formulierten Inhalten auch Tonalität und das Corporate Design. Im besten Fall leiten sich diese aus der USP (unique selling proposition) ab und sorgen dafür, dass das Unternehmen mit einer erkennbaren Stimme spricht. Und das möglichst über alle Kanäle und Zielgruppen hinweg. In diesem Kontext ist die Entwicklung eines Leitbilds sinnvoll, um die eigene Corporate Identity insbesondere auch nach innen zu kommunizieren.

 

Die Zahl der möglichen Kommunikationsmedien für Wohnungsunternehmen ist in den letzten Jahren explodiert. Zur besseren Übersicht unterscheidet man zwischen owned, earned und paid Kanälen – also eigenen, verdienten, und gekauften. Hinzu kommen rented – also gemietete Kanäle.

Zu den wichtigsten eigenen Kanälen gehören die Website, das Mietermagazin sowie Werbemaßnahmen im und am eigenen Bestand. Diese bilden der Basis der eigenen Kommunikation und sind in der Regel relativ günstig zu bespielen. Sie haben ohne weitere Werbemaßnahmen jedoch auch nur eine begrenzte Reichweite.

Als verdiente Medienkanäle bezeichnet man die Ergebnisse der PR-Arbeit, also beispielsweise Artikel in der Tageszeitung oder auch die Verbreitung von Inhalten durch Nutzer in den sozialen Medien. Diese Reichweite ist grundsätzlich kostenlos. Sie zu erreichen erfordert jedoch sehr viel Kreativität und handwerkliches Können, denn durchschnittliche Inhalte verbreiten sich nicht viral. Es gibt daher Stimmen, die davor warnen, sich zu viel von kostenloser Reichweite durch Social-Media-Marketing etc. zu erwarten. Ihr Argument: Die Zahl der online publizierten Inhalte wächst exponentiell, die online verbrachte Zeit der Nutzer jedoch nur linear, es bleibt also immer weniger Zeit für bestimmte Inhalte. Wenn Sie sich für die großen Zusammenhänge im Marketing interessieren, lesen Sie diesen Beitrag über die Content-Lüge in der WUV.

Zu den gekauften Kanälen gehören die klassischen Werbe-Formate, wie etwa Zeitungsanzeigen, Radio- und Außenwerbung. Hinzu kommen unzählige Online-Marketing-Formate. Die wichtigsten behandeln wir weiter unten noch näher.

Zu den gemieteten Kanälen zählen eigene Auftritte auf fremden Plattformen. Dazu würde etwa eine Facebook- oder Instagram-Seite eines Wohnungsunternehmen zählen. Auch die Selbstdarstellung von Wohnungsunternehmen auf den „Homepages“ der großen Immobilienportale zählt dazu. Eine gute Marketing-Strategie tariert die Nutzung der unterschiedlichen Medienarten gut aus – basierend auf den Unternehmens- und Kommunikationszielen.

 

Online-Marketing: Wohnungswirtschaft mit Riesenchancen

Als Marketing-Verantwortlicher in der Wohnungswirtschaft müssen Sie nicht alle Online-Marketing-Kanäle kennen. Sie sollten jedoch die zwei mit Abstand größten und wichtigsten Spieler auf dem Online-Werbemarkt grundsätzlich verstehen: Google und Facebook.

 

Das Funktionsprinzip von Suchmaschinen-Werbung mithilfe von AdWords und seine Anwendungsmöglichkeiten für Wohnungsunternehmen ist hier erläutert: Wie funktionieren eigentlich AdWords? Zusammengefasst: Mit bezahlten Anzeigen können Sie kurze Textanzeigen mit Links zu Ihren Angeboten über die „regulären“ Suchergebnisse für bestimmte Suchanfragen einblenden lassen. Sie bezahlen dabei pro Klick und können sowohl den maximalen Klickpreis als auch ihr Tagesbudget frei wählen. Sofern Vermietungsförderung für Ihr Wohnungsunternehmen relevant ist, sind es auch diese AdWords-Anzeigen. Wissenswerte: Diese Anzeigen sind in vielen regionalen Märkten für vermietungsrelevante Anfragen extrem günstig sind (teils um die 10 Cent pro Klick). Wie das in der Praxis funktioniert, darüber berichten Verantwortliche im Artikel: Suchmaschinen-Marketing in der Praxis: Wie die WBG Kontakt eG aus Leipzig mit AdWords Neumieter gewinnt

 

AdWords bietet darüber hinaus auch eine einfache Möglichkeit, Retargeting zu betreiben. Das bedeutet: Sie können Website-Besucher auf Basis der bisher besuchten Seiten nochmals anzusprechen. Ein Beispiel: Ein Nutzer hat auf Ihrer Website gezielt nach 2-Zimmer-Wohnungen gesucht. Das wird in einem Cookie gespeichert. Sie können diesem Nutzer nun auf Millionen von Websites, die mit Google zusammenarbeiten, weitere Angebote für 2-Zimmer-Wohnungen bei Ihrer Wohnungsgenossenschaft zeigen.

 

Während Google aktuelle Bedürfnisse von Menschen kennt, kennt Facebook wie kein zweiter Anbieter ihre generellen Vorlieben und Interessen. Das macht Facebook zu einem wertvollen Werbe-Kanal. Wie das für Wohnungsunternehmen funktioniert, haben wir im Beitrag Werbung auf Facebook: Für Wohnungsunternehmen eine große Chance erklärt. Als PR-Kanal, über den Sie als Unternehmen kostenlose Reichweite erhalten, funktioniert Facebook inzwischen kaum noch: Unternehmensinhalte haben massiv an Reichweite verloren.

 

Methodik: Mit dem Vermietungstrichter zum ganzheitlichen Marketing-Verständnis

Vertriebsprofis nutzen Trichter-Modelle schon lange, um Planung und Prozesse zu optimieren. Spätestens mit der Verbreitung des Online-Marketings haben sich diese Modelle auch im Marketing etabliert. stolp+friends hat diese Methodik für die Wohnungswirtschaft adaptiert und daraus den „Vermietungstrichter“ für Wohnungsunternehmen abgeleitet. Der Vorteil des Modells: Der Beitrag von Marketing-Maßnahmen zum Unternehmenserfolg wird fassbarer und die Identifikation von Stärken und Schwächen einfacher.

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Der Vermietungstrichter visualisiert die Möglichkeiten von Wohnungsunternehmen, mit gezieltem Marketing mehr Interessenten zu gewinnen und zu zufriedenen Mietern zu machen.

 

Hinter dem Modell steht die Idee, dass jeder Mieter unterschiedliche Phasen durchläuft, bis aus einem losen Interesse an einer Wohnung ein Mietvertrag wird. Im Marketingsprech heißt das: er begibt sich auf eine „Customer Journey“. Im Rahmen einer strukturierten Analyse anhand des Trichter-Modells lassen sich die einzelnen Schritte des Kunden auf seiner „Reise“ nachvollziehen und bewerten. Von: „ich google mal nach einer Wohnung“, über „ich frage mal an“ bis zur Unterschrift. Mithilfe der von den Immobilienportalen und der eigenen Website generierten Daten lassen sich Stärken und Schwächen sehr genau quantifizieren: Wie viele Menschen klicken auf ein Exposé? Wie viele von ihnen nehmen Kontakt auf? Wie viele Besichtigungen benötigen wir im Durchschnitt für eine Vermietung? Mehr Informationen zum Vermietungstrichter erhalten Sie in diesem Artikel auf WOWIheute.

 

Marketing-Strategie in der Wohnungswirtschaft: Die richtigen Prioritäten setzen

Die Analyse des Vermietungstrichters bietet eine sehr gute Grundlage für ein Marketingkonzept. Wohnungsunternehmen erfahren so, an welchen Punkten Sie ansetzen sollten, um die Vermietung zu verbessern. Häufig zeigt sich in der Analyse, an welchen Stellen die größten Engpässe bestehen. Dann bestehen grundsätzlich zwei Herangehensweisen:

 

  • Lehrbuchmäßig wäre es, das Marketing von innen nach außen zu stärken. Das hieße beispielsweise, zunächst ein Leitbild zu entwickeln und das Corporate Design zu überarbeiten, dann die Prozesse und die Präsentation der Wohnungen zu verbessern und schließlich durch Werbung dafür zu sorgen, dass mehr Interessenten auf die Angebote und das Unternehmen aufmerksam werden.

 

  • Eine andere Herangehensweise wäre, mit den einfachsten und effektivsten Maßnahmen zu beginnen – beispielsweise die Exposés auf den Immobilienportalen zu verbessern, AdWords zu schalten und sich so langsam zu den aufwendigeren Maßnahmen wie der Überarbeitung des Unternehmensauftritts vorzuarbeiten. Diese Herangehensweise bietet sich bei nennenswertem vermarktungsbedingtem Leerstand an.

 

  • Sofern Vollvermietung herrscht und auch die soziale Mischung in den Quartieren stimmt, empfiehlt es sich grundsätzlich, die oberen Bereiche des Trichters zu erweitern. Das bedeutet, in die Markenführung, also den langfristigen Aufbau von Bekanntheit und Image zu investieren.

 

Drei Schnell-Tipps fürs Marketing: Wohnungswirtschaft, trau Dich!

Kein Wohnungsunternehmen ist wie das andere. Aber manche Aussagen lassen sich doch auf viele Wohnungsunternehmen anwenden. Drei generelle Tipps für das Marketing von Wohnungsgenossenschaften, kommunalen Wohnungsgesellschaften und anderen im GDW organisierten Wohnungsunternehmen:

 

  1. Mutige Kommunikation wagen!

Kunden von stolp+friends haben über die Jahre sehr gute Erfahrungen mit mutiger Kommunikation gemacht. So hat beispielsweise die Wohnungsgenossenschaft Bremerhaven eG (WoGe) mit Muttis Liebling und Co. ihre Bekanntheit in der Seestadt deutlich verbessert:

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Muttis Liebling, Tarantino-Style: Mit dieser Postkarte warb die WoGe um junge Mieter.

Auch die Aufbaugemeinschaft Espelkamp setzt seit Jahren erfolgreich auf etwas verrückte Motive:

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Mutig und erfolgreich: Unter anderem mit der Kampagne „Außerirdisch gut wohnen“ machte sich die Aufbaugemeinschaft einen guten Namen in Espelkamp und weit darüber hinaus.

  1. Seien Sie offen für neue Möglichkeiten

Es ist für Wohnungsunternehmen nicht notwendig, auf allen Kanälen zu den ersten zu gehören. Generell empfehlen auch wir, nichts zu machen nur weil es gerade „hip“ ist. Aus unserer Erfahrung würde den meisten Wohnungsunternehmen etwas mehr Experimentierfreude jedoch gut tun. stolp+friends empfiehlt als Faustregel, circa zehn Prozent des Marketingbudgets explizit für Versuche bereitzuhalten, die auch scheitern dürfen. Woher wollen Sie beispielsweise wissen, wie Instagram-Marketing funktioniert, wenn Sie es nicht versuchen?

 

  1. Zeigen Sie sich häufiger

Viele junge Leute wissen heutzutage gar nicht mehr, was eine Wohnungsgenossenschaft überhaupt ist und alle Jahre wieder empfehlen „Experten“ den kommunalen Kämmerern, ihre Wohnungsunternehmen zu verkaufen: Höchste Zeit, dass nachhaltige Wohnungsunternehmen sich und ihre Leistungen mit breiter Brust in der Öffentlichkeit präsentieren!

 

Wir hoffen, dieser Artikel unterstützt Sie dabei, gute Marketingentscheidungen zu treffen! Weitere Unterstützung erhalten Sie hier.

 

Von besseren Objektfotos bis zum „Kreativen Tadel“: Diese fünf Newsletter-Themen der vergangenen 18 Monate haben Sie am meisten interessiert.

Platz 5: Fünf Tipps für bessere Objektfotos

Auf Platz 5 schaffen es unsere praktischen Tipps, um Wohnungen und Gebäude ins beste Licht zu rücken. Zum Artikel. Fünf Tipps für bessere Objektfotos

Platz 4: Kreative Hinweisschilder

Ob im Treppenhaus oder an den Müllcontainern: Die HGW aus Herne weist deutlich aber freundlich darauf hin, welches Verhalten sie sich von ihren Mietern wünscht. Offensichtlich interessant für viele von Ihnen und daher auf Platz 4 der meistgelesenen Newsletter-Artikel. Immer noch interessant? Dann hier entlang:  Kreative Schilder für das Treppenhaus

Platz 3: Was Geschäftsberichte über die Wohnungswirtschaft verraten

Dutzende Geschäftsberichte konzipiert und gestaltet s+f jedes Jahr. Und sie verändern sich. Hier schildern unsere Berater, was die Entwicklung der Berichte über die Branche verrät: Wie sich Wohnungsunternehmen in Geschäftsberichten präsentieren – und was das über die Branche verrät

Platz 2: Wie schlägt sich die Wohnungswirtschaft auf Facebook?

Wie viele Wohnungsunternehmen sind auf Facebook? Auf wie viele Fans kommen sie im Durchschnitt? Pflegen sie ihren Auftritt kontinuierlich? Interessante Fragen – fanden Sie und klickten den Artikel auf Platz 2. Zum Artikel: Wie schlägt sich die Wohnungswirtschaft auf Facebook?

Platz 1: Kreativ tadeln

Der mit Abstand am häufigsten geklickte Newsletter-Artikel – und seitdem ein Verkaufsschlager von s+f: Der „Kreative Tadel“. Seinerzeit für die WoGe Bremerhaven entwickelt, weist er Mieter deutlich aber charmant auf Missstände hin. Zum Artikel: Kreativ tadeln

Der Mieter hat gekündigt. Doch er reagiert nicht auf Nachrichten zur Terminvereinbarung für Wohnungsabnahmen. Und jetzt? Eine Aufgabe für kreative Mieterkommunikation.

Die STÄWOG aus Bremerhaven lässt sich nicht aus der Ruhe bringen: Sie hat mit stolp+friends eine Mitteilungskarte für diesen Zweck realisiert. Diese können die zuständigen Bestandsbetreuer beim Mieter einwerfen, wenn telefonisch kein Termin vereinbart werden konnte.

Positive Reaktionen auf kreative Mieterkommunikation

„Die Reaktionen auf die Karte sind unheimlich positiv“, betont Janine Wübben. Sie ist bei der STÄWOG zuständig für die Unternehmenskommunikation. „Die Karten entlasten unsere Mitarbeiter, weil sie die Mieter nun unkompliziert benachrichtigen können, wenn diese nicht erreichbar waren. Die Mieter freuen sich über die augenzwinkernde Art der Kommunikation.“

„So eine Karte ist natürlich nur ein kleines Detail in der Mieterkommunikation“, meint Anika Sonntag, Beraterin bei stolp+friends. „Aber eines mit hoher Symbolkraft. Man zeigt Mietern, dass man bis zum letzten Tag freundlich mit ihnen umgeht. Wenn man einmal die Bewertungen von Wohnungsunternehmen im Netz anschaut: Viele negative kommen zustande, weil Mieter sich bei ihrem Auszug ungerecht behandelt fühlten. Da ahnt man, wie wichtig es ist, bis zum Ende freundlich zu bleiben.“

Bewährte Zusammenarbeit

Mit der STÄWOG arbeitet stolp+friends seit vielen Jahren erfolgreich zusammen. Unter anderem bei der Konzeption der neuen Geschäftsstelle, dem Relaunch der Website und der Weiterentwicklung der Imagekommunikation. Derzeit ist eine Werbe-Kampagne in Arbeit.

Wenn Sie Interesse an Konzepten und Ideen zur Verbesserung Ihrer Mieterkommunikation haben – melden Sie sich gern!

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