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Instagram ist neben Facebook und Twitter eines der größten sozialen Netzwerke. Während bei Facebook und Twitter eher Textbeiträge im Fokus stehen, sind es bei Instagram Bilder und kurze Videos. Seit einigen Jahren können sich auch Unternehmen ein geschäftliches Instagram-Profil anlegen, um Statistiken zu erhalten und Kampagnen zu starten. Inzwischen folgen sogar rund 90 Prozent der Instagram-Nutzenden mindestens einem Unternehmen. Sofern keine Anzeigen geschaltet werden, ist die Nutzung von Instagram komplett kostenfrei – und macht enorm Spaß! Das sind die weiteren Vorteile von Instagram:

 

1. Höhere Reichweite

Als zweitgrößtes Social-Media-Netzwerk ist Instagram eine geeignete Plattform für Ihr Marketing. Besonders beliebt ist Instagram bei den unter 30-Jährigen. Gut für Sie: Denn hier erreichen Sie Ihre Zielgruppe von morgen, die Sie jetzt schon begeistern können. Aber das Netzwerk ist nicht mehr nur für junge Menschen interessant, sodass Sie mit Ihren Beiträgen die verschiedensten Nutzer ansprechen.

 

2. Mehr Emotionen

Mit dem eigenen Zuhause verbinden wir viele – vor allem positive – Gefühle. Das können Sie sich zunutze machen. Mit Bildern von Ihren Wohnungen, Mietern und Quartieren können Sie positive Assoziationen mit dem Traum-Zuhause in Ihrem Wohnungsunternehmen prägen.

 

3. Stärkere Authentizität

Erlauben Sie einen Blick hinter die Kulissen. Das fördert zum einen die Kundenbindung durch Ihre Transparenz und zum anderen können Sie sich als ansprechender Arbeitgeber präsentieren.

 

4. Unendliche Inspiration

Einige Ihrer Kollegen sind schon bei Instagram aktiv. Aber auch viele Unternehmen aus anderen Branchen. Auf Instagram finden Sie eine Fülle von Ideen vor, von denen Sie in Ihrer täglichen Arbeit profitieren können: Wie hat das Unternehmen XY ein Bestandsgebäude kreativ aufgewertet? Wie finden Mieterfeste während der Pandemie statt? Bei Instagram können Sie die Herausforderungen und Lösungen der anderen verfolgen und als Inspiration nutzen, indem Sie sich gegenseitig vernetzen.

 

5. Erweiterte Interaktion

Das Konzept Social Media basiert auf dem Mitmachen und Austauschen. Allerdings ist zu beobachten, dass die Interaktionsrate bei Instagram sogar höher ist als bei Facebook. So können Sie Instagram gut als Kanal zur Kundenpflege nutzen.

 

Übrigens: Folgen Sie stolp+friends eigentlich schon auf Instagram? Falls Ihr Unternehmen noch kein Instagram-Profil besitzt, richten wir dies gerne für Sie ein oder befüllen Ihre bestehenden Kanäle mit hochwertigen Inhalten. Sprechen Sie uns einfach an: Kontakt

Heutzutage will jeder nachhaltig sein. Viele stolp+friends-Kunden, zu denen überwiegend Unternehmen der ehemals gemeinnützigen Wohnungswirtschaft zählen, handeln von Haus aus erfolgreich nachhaltig. Die Erfahrung zeigt: dass einige von ihnen sich schwertun, ihre nachhaltigen Leistungen sichtbar zu machen. Bei anderen wiederum funktioniert die Außenkommunikation ihrer Nachhaltigkeit schon gut.

 

„Kommunizieren Sie Ihr nachhaltiges Handeln von innen nach außen: Es fängt bei jedem einzelnen Mitarbeitenden an“, betont Projekt- und Office-Manager Hendrik Mügge.

 

Verwenden Sie im Alltag recyceltes Papier oder bedrucken Sie die Seiten doppelt, wie wir bei stolp+friends? Streben Sie vielleicht sogar ein papierloses Büro an? Letzteres ist definitiv eine Meldung in Ihrem Mieter- bzw. Mitgliedermagazin wert. Einige der Mietermagazin-Kunden von stolp+friends drucken ihr Magazin sogar auf umweltfreundlichem Papier und gleichen die beim Druck entstehenden CO2-Emissionen durch die Unterstützung von Klimaschutzprojekten aus. Mit einem Hinweis im Impressum setzen Sie schwarz auf weiß ein Zeichen für den Klimaschutz.

 

Doppelseite aus dem Magazin der Wohnstätten Wanne-Eickel

Die Wohnstätten Wanne-Eickel drucken ihr Mitgliedermagazin umweltfreundlich – und machen kein Geheimnis daraus.

 

Anika Sonntag, Projekt- und Account-Managerin bei stolp+friends, gibt einen wichtigen Hinweis: „Auch bei der Produktion von Werbemitteln lohnt es sich, zweimal hinzuschauen.“

 

Sie müssen zwar nicht vollständig auf „grüne“ Produkte zurückgreifen – und ganz nebenbei die Welt retten, aber wenn Sie Ihre nachhaltigen Themen geschickt mit passenden Werbemitteln unterstützen, präsentieren Sie Ihr Engagement noch glaubhafter und authentischer. Nachhaltige Werbemittel sind in jedem Fall zu empfehlen. Hier zwei nützliche Beispiele, auf denen Sie Ihre Werbebotschaft platzieren können: eine Bottlebag für die Pfandflaschen; oder ein Sattelschoner als Begrüßungsgeschenk für die neuen radelnden Bewohner des umweltfreundlichen Studierendenheims.

 

Blau-rote Bottlebag der GWG aus Gifhorn

Mit der schicken, wiederverwendbaren Bottlebag können die Mieter ihre Pfandflaschen transportieren – und machen ganz nebenbei Werbung.

 

„Sie tun Gutes, also reden Sie darüber – zum Beispiel auf Ihren Unternehmensprofilen bei Facebook und Instagram. So eröffnen Sie Dialoge, erhalten direktes Feedback und stärken Ihr Image“, empfiehlt Texterin und Konzeptionerin Annika Molsbeck.

 

Smartphone, auf dem Instagram-Beitrag zu sehen ist

Abbonenten von stolp+friends erfahren im Instagram-Feed von den guten Neuigkeiten.

 

Als Kommunikationsdienstleister für nachhaltige Wohnungsunternehmen sowie Genossenschaften, Stadtwerke, Städte und Kommunen möchte auch stolp+friends mit gutem Beispiel vorangehen. Zukünftig werden Mietermagazine, Imagefilme und Co aus dem Hause stolp+friends mithilfe von Ökostrom erstellt. Zudem nimmt das stolp+friends-Team seit dem 31. August bis zum 20. September 2020 an der Aktion „Stadtradeln in Osnabrück“ teil. Verfolgen Sie, wie stolp+friends sich beim Stadtradeln schlägt:

 

Klicken Sie auf den unteren Button, um den Inhalt von www.stadtradeln.de zu laden.

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Noch ideenlos, wie Sie Ihr nachhaltiges Handeln sinnvoll in Ihre Kommunikation integrieren? Wir beraten und unterstützen Sie gern.

Bewertungen bei Google, Facebook und den Immobilienportalen sind ein wichtiges Signal für potenzielle Mieter, Käufer und Mitarbeiter. Wie Wohnungsunternehmen mit diesen Bewertungen umgehen können, zeigt die GSW Sigmaringen. Ein Gespräch mit dem Kommunikations-Verantwortlichen Markus Weikum über Reputationsmanagement in der Wohnungswirtschaft und die Kunst, gegenüber unfairen Kritikern den richtigen Ton zu treffen.

 

Es ist auffällig, wie zügig, sachlich und ausführlich die GSW Sigmaringen auf Bewertungen bei Google und Facebook reagiert. Was steckt da dahinter?

Die sozialen Netzwerke sind ein sehr schnelles und direktes Kommunikationsmedium, was impliziert, dass man auch zügig antworten sollte. Das und der sachliche Tonfall sind Belege dafür, dass man den Nutzer und dessen Anliegen ernst nimmt und sich darum kümmert. Unsere ausführlichen Antworten sind der Tatsache geschuldet, dass die Sachverhalte in den Kommentaren oft einen Hintergrund haben, den der Nutzer in seinem Kommentar jedoch ausblendet und der einen Sachverhalt meist in einem ganz anderen Licht erscheinen lässt. Wir achten aber auch sehr darauf, Nutzer nicht durch unangenehme Wahrheiten bloßzustellen.

 

Was sind im Allgemeinen die Anlässe für negative Bewertungen? Akute Boshaftigkeit der Nutzer oder gibt es echte Gründe?

In den meisten Fällen ist es tatsächlich so, dass man die Gründe für negative Bewertungen entkräften kann. Ich würde jedoch nicht sagen, dass negative Bewertungen aus Boshaftigkeit gemacht werden, sondern dass es meist verschiedene, subjektive Wahrnehmungen eines Sachverhaltes gibt. Und hier heißt es dann für uns, den eigentlichen Sachverhalt – losgelöst von der formulierten Bewertung – objektiv zu recherchieren und eine inhaltlich korrekte Antwort möglichst höflich zu formulieren. Im Übrigen gehört hierzu auch, dass man sich offen und ehrlich entschuldigt, wenn tatsächlich einmal etwas auf Unternehmensseite schief lief. Meist verhält es sich doch so, dass die Nutzer es akzeptieren, wenn man einen Missstand oder ein Versäumnis zugibt, vielleicht sogar eine nachvollziehbare Erklärung liefert und sich dann dafür entschuldigt und Besserung gelobt.

 

Wie behalten Sie diese Kanäle im Blick? Nutzen Sie bestimmte Tools? Routinen?

Man erhält Nachrichten, wenn Kommentare abgegeben werden – spezielle Tools etc. sind hierfür meines Erachtens nicht notwendig. Zudem arbeiten wir mit einer Social-Media-Agentur zusammen, die unsere Facebook-Seite permanent im Blick hat.

 

Haben Sie eine grobe Vorstellung davon, wie viele Menschen Rezensionen auf den unterschiedlichen Plattformen lesen?

Ich beobachte eigentlich nur, wie viele Nutzer generell unsere verschiedenen Plattformen besuchen. Immerhin haben bereits zwei Nutzer in ihren Kommentaren explizit erklärt, dass sie es klasse finden, wie ausführlich wir auf die Kommentare antworten und man daran erkennt, wie ernst wir die Anfragen nehmen. Über diese Kommentare habe ich mich dann auch sehr gefreut.

 

Besonders auf Facebook sind die Bewertungen für die GSW nicht besonders schmeichelhaft. Warum schalten Sie sie nicht einfach ab?

Wir überlegen uns aktuell tatsächlich, die Bewertungsfunktion auf Facebook auszuschalten, da diese unseres Erachtens nicht repräsentativ ist. Dies ist zwei Gründen geschuldet: Zum einen werden unsere Social-Media-Kanäle oft nur genutzt, wenn etwas aus Sicht des Nutzers nicht in Ordnung ist oder man etwas will. Im Schwäbischen haben wir dafür sogar ein Sprichwort: „Nix gschwätzt isch Lob gnuag“. Zum anderen werden die negativen Bewertungen in den meisten Fällen nach unserer „Gegendarstellung“ nicht korrigiert, sondern bleiben stehen.

 

Aktiv um Bewertungen bitten

 

Fördern Sie aktiv Bewertungen?

Bisher nicht.

[Aber: Angeregt durch dieses Interview gestaltet stolp+friends zurzeit Karten, mit denen die GSW ihre Neumieter um Bewertungen bittet. Diese Karten werden Teil des Willkommenspakets der GSW. Anmerkung der Redaktion]

 

Was war die „ungerechteste“ Bewertung, die die GSW erhalten hat?

Dies möchte ich nicht direkt beantworten. Es gibt jedoch zwei bis drei Kommentare, die wirklich ganz extrem „ungerechtfertigt“ waren und über die ich mich wirklich geärgert habe. Persönlich halte ich die Kategorie Kommentare/Bewertungen für „ungerecht“, die Versäumnisse einer dritten Partei anprangern und die man deshalb nicht direkt zu verantworten hat beziehungsweise auch nicht wirklich beeinflussen kann.

 

Wie haben Sie darauf reagiert?

Nach der Recherche des Tatbestandes habe ich alles einen Tag liegen lassen und dann die Antwort – objektiv in der Sache und sehr höflich – formuliert.

 

Beispiel für gelungenes Reputationsmanagement in der Wohnungswirtschaft: Manche Mieter korrigieren ihre schlechten Bewertungen

Beispiel für gelungenes Reputationsmanagement in der Wohnungswirtschaft: Mieter korrigieren ihre negativen Bewertungen bei Google.

 

Wir haben gesehen, dass Nutzer sogar ihre Bewertungen korrigiert haben: Wie haben Sie das geschafft?

Indem wir offen und ehrlich geantwortet beziehungsweise uns entschuldigt haben. Ich denke da zum Beispiel an die verzögerte Auszahlung einiger Kautionen, was der Umstellung unseres ERP-Systems geschuldet war. Mögliche Probleme im Zuge der Umstellung haben wir in unserem Mietermagazin bereits zu Anfang der Umstellungsphase thematisiert und in unseren Antworten dann auf den Bericht verwiesen. Dies war der Beleg, dass wir uns nicht einfach so irgendeine eine Ausrede haben einfallen lassen.

 

Gibt es interne Kritik daran, dass Sie teilweise sehr freundlich mit ungerechter Kritik umgehen?

Wir sprechen intern immer wieder darüber, wie schön es doch manchmal wäre, Sachverhalte vollständig darzustellen, insbesondere bei Kommentaren, die wirklich komplett falsch dargestellt oder unmöglich formuliert sind. Damit würde man den Nutzer aber öffentlich bloßstellen, was wir jedoch niemals machen werden. Wir haben jedoch bereits mehrfach Nutzern mit einer Anzeige gedroht, wenn die Kommentare persönlich beleidigend oder den Tatbestand der Verleumdung erfüllt haben. Die Nutzer haben dann auch immer sehr schnell ihren Kommentar gelöscht.

Vielen Dank für Ihre Antworten, Herr Weikum! 

Der Wohnungswirtschaft gehen die Bewerber aus: Analyse und Lösungsansätze aus dem Personalmarketing in der Wohnungswirtschaft.

 

Kürzlich berichtete der Blog des EBZ über dramatische Entwicklungen bei der Suche nach technischem Personal (Link funktioniert leider nicht mehr). Auch bei s+f gibt es immer häufiger Aufträge mit Bezug zum Personalmarketing. Häufig geht es darum, Quantität und Qualität der Bewerber auf die Ausbildungsplätze zu erhöhen. Doch auch in anderen Bereichen fällt es vielen Wohnungsunternehmen schwer, geeignetes Personal zu rekrutieren.

Der demografische Wandel, der Wunsch junger Leute, zu studieren und die generelle Rückhaltung vieler Wohnungsunternehmen in der Außendarstellung gehören zu den Ursachen. Die Folgen: Die Suchkosten steigen, manche Stellen bleiben teils monatelang vakant, bei anderen behilft man sich mit „1b-Lösungen“. Damit das nicht zu Regel wird: Fünf Tipps für erfolgreiches Personal-Marketing.

 

1. Achten Sie auf zeitgemäße Außenwirkung

Logo, Website, Werbung und die Geschäftsstelle sind nicht nur das erste, was ein Bewerber von Ihrem Unternehmen sieht. Sie bilden auch die Grundlage für die Beurteilung des Ausbildungsplatzes durch seine Freunde. Daher ist es auch für das Personalmarketing von Wohnungsunternehmen wichtig, dass das Corporate Design zeitgemäß und im besten Sinne vorzeigbar ist.

 

2. Zeigen Sie Präsenz auf Job-Messen

Das Vorgehen der Baugenossenschaft Esslingen ist vorbildhaft: gemeinsam mit einer befreundeten Genossenschaft wirbt sie auf regionalen Ausbildungsmessen für die Ausbildung zum Immobilienkaufmann/zur Immobilienkauffrau. Das Interesse ist groß – die Präsenz auf der Messe sorgt zudem dafür, dass die Genossenschaft erstens mit Jugendlichen ins Gespräch kommt, die sie über bisherige Kanäle überhaupt nicht erreicht und zweitens die Wettbewerber im Auge behalten kann.

 

3. Nutzen Sie soziale Medien

Ob Sie oder wir Facebook und Instagram mögen, tut nicht zur Sache. Sehr viele junge Menschen verbringen sehr viel Zeit dort und wer in ihrer Welt eine Rolle spielen möchte, sollte sich in ihr auskennen. Wenn Sie selbst sich nicht mit dem Gedanken anfreunden können, auf Facebook zu posten: Warum überlassen Sie diese Aufgabe nicht gleich ihren Auszubildenden? Übrigens bietet Facebook hervorragende Werbemöglichkeiten. So haben wir schon für verschiedene Kunden Kampagnen auf der Plattform geschaltet – auch zum Thema Recruiting:

Beispiele für Personalmarketing auf Facebook. Für die Adlershorst Baugenossenschaft aus Norderstedt spielte s+f die Motive jeweils an exakt eingegrenzte Zielgruppen aus.

Übrigens: Gerade im technischen Bereich und was Auszubildende angeht, ist Xing eher nicht der Rekrutierungs-Kanal der Wahl. Was sich allerdings immer empfiehlt, ist, die Mitarbeiter zu bitten, das Unternehmen auf Kununu zu bewerten. Das ist die Arbeitgeber-Bewertungsplattform von Xing. Denn Kununu ist für Bewerber aller Alters- und Erfahrungsstufen eine wichtige Anlaufstelle geworden, um Informationen über zukünftige Arbeitgeber zu erhalten.

 

4. Schaffen Sie Freiräume

Sie haben ihre Wunschkandidaten bekommen? Herzlichen Glückwunsch. Dann ist der nächste Schritt, diese so zu begeistern, dass sie die Ausbildung und Ihr Unternehmen weiterempfehlen. Eine einfache und sehr effektive Methode: Schaffen Sie Ihren Nachwuchskräften Freiräume, in denen sie sich entfalten können. Warum machen nicht die Auszubildenden die Instagram-Seite? Oder konzipieren Werbemittel für ihre Altersgenossen? Das Alltagsgeschäft von Erfahrenen kennenzulernen ist wichtig für junge Leute. Ebenso wichtig ist, dass ihre eigenen Stärken anerkannt und gefördert werden.

 

5. Verstellen Sie sich nicht

Zeitgemäß auftreten, soziale Medien nutzen, den Bedürfnissen der jüngeren Generation entgegenkommen: ja. Das heißt aber nicht, dass sich Wohnungsunternehmen komplett neu erfinden sollten. Ein Wohnungsunternehmen ist kein Start-up. Und das braucht es auch nicht zu sein. Tatsächlich wissen gerade die ganz Jungen Job-Sicherheit und geregelte Arbeitszeiten sehr zu schätzen. Das, kombiniert mit einer anspruchsvollen und abwechslungsreichen Ausbildung, die viele Wege offen hält, ist daher immer noch ein sehr attraktives Angebot.

 

Wie Wohnungsunternehmen Instagram erfolgreich als Marketing-Kanal nutzen können: eine Influencerin zu Besuch bei stolp+friends.

Wie hast Du Dir Deine Fan-Basis aufgebaut? Worauf achtest Du bei Fotos? Könntest Du Dir vorstellen, mit einem Wohnungsunternehmen zusammenarbeiten? Im Rahmen einer „Infosion“, dem internen Fortbildungsformat von stolp+friends, beantwortete Annahita Maghsoodi aka divooneh_ die Fragen der Friends.

Die 25-jährige Osnabrückerin hat rund 20.000 Fans auf Instagram. In der Welt des Online-Marketings ist sie damit eine „Influencerin“. Also „eine Person, die aufgrund ihrer starken Präsenz und ihres hohen Ansehens in einem oder mehreren sozialen Netzwerken […] für Werbung und Vermarktung in Frage kommt.“ (Wikipedia) Für Annahita Maghsoodi bedeutet das konkret: Sie bekommt regelmäßig Anfragen von Agenturen und Marken, um deren Produkte auf ihren Fotos in Szene zu setzen. „Das ist aber nicht mein Ziel“, betonte die Studentin. „Ich sehe Instagram als Hobby. Wenn mir Marken Dinge schicken, die mir gefallen, freue ich mich. Aber ich muss nicht jeden Tag unterschiedliche Produkte in die Kamera halten.“

Instagram ist langsam reif für die Wohnungswirtschaft

Auch für Wohnungsunternehmen sei es möglich, mit Influencern zusammenzuarbeiten. Man könne diese etwa zu einem Shooting im Bestand einladen oder zu bestimmten Veranstaltungen. Dabei sollten die Unternehmen Wert darauf legen, den Influencern wirklich passende Angebote zu machen. Eine Anspielung auf die skurrilen Motive, die entstehen, wenn Influencer versuchen, sich „ganz natürlich“ zusammen mit ihrem „Lieblingswaschmittel“ abzulichten.

„Instagram hat sich in den letzten Jahren enorm entwickelt. Allmählich könnte es auch für die Wohnungswirtschaft interessant sein. Besonders gut könnte ich mir vorstellen, es einzusetzen, um Nachwuchskräfte auf Wohnungsunternehmen aufmerksam zu machen“, resümiert s+f-Geschäftsführer Kay P. Stolp. „Daher ist es für uns natürlich wertvoll, einmal aus der Sicht einer Influencerin in diese Welt zu blicken.“ Aktuelle Statistiken zeigen, wie prächtig sich Instagram auch in Deutschland entwickelt: Mit 15 Millionen Nutzern stößt das Netzwerk in Facebook-Dimensionen vor. Insbesondere bei den Unter-30-jährigen punktet das Netzwerk.

Worauf es ankommt

Annahita Maghsoodi gab den Friends übrigens auch Tipps für das Instagram-Marketing ohne Influencer – also mit einem eigenen Auftritt. So verriet sie etwa, nach welchem Schema sie Abwechslung in ihre Bilder bringt, wie häufig sie postet, um für den Algorithmus des Netzwerks als relevant zu gelten und welche Hashtags man wie einsetzen sollte, um die Sichtbarkeit zu erhöhen. Wertvolle Tipps, von denen auch das Social-Media-Marketing der s+f-Kunden profitieren wird.

Sie wollen als eines der ersten Wohnungsunternehmen Instagram einsetzen? Kontaktieren Sie uns!

Online-Marketing produziert viele Daten – und manche sind sogar nützlich. Erfahren Sie, warum Wohnungsunternehmen Werbung sonntagnachmittags schalten und weiblicher kommunizieren sollten.

Sich durch AdWords- und Analytics-Daten zu wühlen, kann sehr spannend sein – denn wenn man genauer hinsieht, erzählen die nackten Zahlen spannende Geschichten – und geben Tipps für besseres Marketing. Einige Beispiele gefällig?

Frauen sind wichtiger!

Geahnt hat es jeder Vermieter – die Online-Daten beseitigen jeden Zweifel: Frauen sind die treibenden Akteure bei der Wohnungssuche. 2/3 aller Menschen, die „Wohnung *Ihrestadt*“ etc. googeln, sind Frauen. Doch nicht nur das: Frauen sind auch die ausdauernderen Wohnungssucher: Sie schauen sich mehr Seiten pro Sitzung an und kommen mit höherer Wahrscheinlichkeit wieder, wenn einmal auf Ihrer Website waren. Kurz: Sie sind eine viel dankbarere Zielgruppe für das Online-Marketing. Wohnungsunternehmen sollten als Zielgruppe daher vor allem Frauen im Hinterkopf haben – beim Formulieren der Anzeigentexte wie bei der Auswahl der Bilder.

Auf die Sonntage im Januar kommt’s an

Der Januar ist der Monat mit der stärksten Nachfrage nach Wohnungen. November und Dezember sind dagegen eher schwach: Das weiß jeder erfahrene Vermieter. Doch wussten Sie, dass es auch zwischen den Wochentagen große Unterschiede gibt? Sonntags und zu Beginn der Woche werden deutlich häufiger Wohnungen gesucht als zum Ende der Woche. Samstage schneiden großem Abstand am schwächsten ab. Es gibt dann rund 30 Prozent weniger vermietungsrelevante Suchanfragen als sonntags. Bestenfalls schalten Sie also Ihre Image- oder Vermietungsanzeige auf Facebook an einem Sonntagmorgen im Januar: So haben Sie eine signifikant höhere Wahrscheinlichkeit, Menschen zu erreichen, die für Ihre Botschaft empfänglich sind.

Mobile Nutzer sind mehr – Desktop-Nutzer wertvoller

Mobiles Marketing ist in aller Munde – und das zurecht, denn die Bedeutung der Smartphones wächst. Bei Wohnungsunternehmen mit responsiven Websites gab es im Laufe des Jahres 2017 mehr Besuche von mobilen als von Desktop-Nutzern. Die Daten zeigen aber auch: Desktop-Nutzer werden zwar weniger, dafür aber umso wertvoller. Desktop-Nutzer verlassen die Website deutlich seltener ohne weitere Aktion, sie schauen sich mehr Wohnungsangebote an und bleiben deutlich länger auf der Seite. Besonders interessant ist diese Information für Wohnungsunternehmen, die über Google AdWords werben: Wenn das Budget begrenzt ist, könnte es sinnvoll sein, höhere Gebote für Desktop-Nutzer abzugeben – zumal deren Klicks häufig ohnehin etwas günstiger sind, als die von mobilen Nutzern.

Werbung auf Facebook für Wohnungsunternehmen: Wie sie funktioniert, wie viel sie kostet und wie Sie sich richtig einsetzen.

40 Milliarden US-Dollar Umsatz in 2017 – davon über 98 Prozent mit Werbung: Das sind die Eckdaten von Facebook. Wohnungsunternehmen eröffnet der Social-Media-Konzern ebenfalls sehr sinnvolle Werbemöglichkeiten.

Was sind die größten Vorteile von Werbung auf Facebook für Wohnungsunternehmen?

Der Facebook-Konzern (der unter anderem das rasant wachsende Foto-Netzwerk Instagram sowie den Messenger-Dienst WhatsApp umfasst) kombiniert eine riesige Reichweite mit zuvor ungeahnten Möglichkeiten, die Zielgruppen einzugrenzen: nach Interessen, Wohnort, Alter, Geschlecht, Bildungsgrad, Einkommen – oder sogar der Umzugswahrscheinlichkeit. Das erhöht die Werbewirkung im Vergleich zu Werbeformen, die meist wesentlich breiter streuen.

Welche Werbe-Formate sind bei Facebook möglich?

So sieht das mit Abstand wichtigste Format von Facebook-Werbung aus:

Facebook_Werbung_Wohungswirtschaft

Zwischen den Meldungen, die ein Nutzer von seinen Freunden und Lieblingsseiten erhält, werden „gesponsorte Posts“ eingeblendet. Diese können aus einer beliebigen Kombination aus Bild, Video und Text bestehen. Daneben gibt es weitere Werbeplätze: In der Desktop-Ansicht neben dem Newsstream, in diversen Apps, die mit Facebook kooperieren und auf Instagram. Das noch stärker bildgetriebene soziale Netzwerk hat Facebook unter den Jungen schon als Nummer 1 abgelöst und wird in den nächsten Jahren eine immer größere Rolle spielen. Über Facebooks Anzeigenmanager lässt sich genau steuern, wo die Anzeigen erscheinen sollen.

Was kostet Werbung auf Facebook für Wohnungsunternehmen?

Sie können ein beliebiges Budget definieren – angefangen bei wenigen Euro. Was Sie dafür bekommen, hängt von der Art der Abrechnung sowie der Qualität des Werbemittels ab. Facebook bietet im Kern zwei Abrechnungsarten an: Sie können entweder pro Nutzeraktion (etwa einem Klick auf einen Link) oder pro 1000 Einblendungen der Anzeige bezahlen. Dabei konkurrieren Werbetreibende in automatisierten Auktionen um jeden einzelnen Anzeigenplatz bei jedem einzelnen Nutzer. Wer den Zuschlag zu welchem Preis erhält, hängt von den Geboten, aber auch weiteren Faktoren ab: Wie umkämpft ist die Zielgruppe? Wie interessant ist das Angebot für die Zielgruppe? Ein Beispiel: Kurz vor Weihnachten eine Gutverdienerin in einer Großstadt zu erreichen, ist deutlich teurer, als einen Mittellosen auf dem Lande zur Nebensaison.

Wenn Sie pro Klick bezahlen, berechnet Facebook auch die Wahrscheinlichkeit dafür, dass ein Nutzer auf eine Anzeige klickt. Auch diese Informationen fließen in die Auktion ein. Das führt dazu, dass gute Werbung für interessante Angebote deutlich günstiger ist als unpassende. Sie können in jedem Fall Höchstgebote für Klicks (oder Likes) definieren. Zur groben Orientierung: Klicks auf Links in soliden Facebook-Anzeigen für eine lokal begrenzte Zielgruppe kosten zwischen 20 Cent und einem Euro. Die Kosten sind umso höher, je spezieller das Angebot ist. Eine Stellenanzeige, die nur für wenige Menschen interessant ist, kann durchaus auch höhere Kosten verursachen, ein Link zu einem attraktiven Gewinnspiel oder einer interessanten Neuigkeit deutlich geringere.

Für welche Ziele eignet sich Werbung auf Facebook für Wohnungsunternehmen?

  1. Imagewerbung: Zeigen Sie sich von Ihrer besten Seite und rufen Sie sich bei den Menschen ins Gedächtnis, die Ihnen langfristig wichtig sind. Tipp: Grenzen Sie Ihre Zielgruppe regional auf Ihre Stadt und das Umland ein, fokussieren Sie die für Sie interessantesten Altersgruppen und schließen Sie Eigenheim-Bewohner aus, um Ihr Budget möglichst effizient zu nutzen.
  2. Stellenanzeigen: Sprechen Sie gezielt Abiturienten oder Realschul-Absolventen aus Ihrer Stadt an, um kaufmännischen Nachwuchs zu sichern. Oder spielen Sie zur Fachkräftegewinnung die Anzeigen unter einschlägig interessierten in einem weiteren Umkreis aus.
  3. Wohnungsvermietung: Das Neubauprojekt ist fast komplett vermarktet, für die perfekte Mischung fehlt jedoch noch eine junge Familie? Spielen Sie die Anzeige gezielt unter Menschen mit Partnern und Kindern unter 40 aus.

Facebook-Werbung ohne eigene Facebook-Seite?

Grundsätzlich: Ja. Allerdings sind Sie dann beschränkt auf die Einblendung der Anzeigen neben dem Newsstream – und damit auf die relativ wenigen Nutzer, die Facebook vom Desktop-Rechner aus nutzen. Es ist daher absolut empfehlenswert, eine eigene Seite anzulegen. Der Aufwand dazu ist minimal.

In vielen Wohnungsunternehmen herrscht die Angst davor, notorischen Meckerern auf Facebook eine Plattform zu bieten. Dazu ist zu sagen:

  1. Außerhalb von Facebook gibt es für Meckerpötte viel bessere und prominentere Plätze, ihre Meinung kundzutun – insbesondere in Form von Google-Bewertungen.
  2. Jeder kann auf Facebook eine Seite zu einem Unternehmen anlegen und dieses dort bewerten – das geschieht auch regelmäßig.
  3. Bewertungen auf der eigenen Seite lassen sich ohne weiteren Aufwand abschalten und die Chance auf Interaktion auf Facebook lässt sich mit einigen Maßnahmen deutlich verringern.

Insofern gibt es keinen Grund für Wohnungsunternehmen, es nicht einmal mit Facebook-Werbung zu probieren. Noch Fragen offen? Für eine kostenlose telefonische Erstberatung rufen Sie einfach an: 0541 800493-0.

 

 

Warum Facebook-Seiten nur noch einen Bruchteil ihrer Fans erreichen – und was Sie dagegen tun können.

 

Insbesondere Facebook-Seiten mit vielen Gefällt-Mir-Angaben beklagen in den vergangenen Jahren einen enormen Rückgang ihrer Reichweite. Durchschnittlich sehen nur noch 5 Prozent der Seitenfans deren Beiträge. Grund ist die Explosion der Inhalte: Immer mehr Unternehmen buhlen um die Aufmerksamkeit der Nutzer. Um diese nicht mit der Masse an Inhalten zu überfordern, zeigt Facebook ihnen nur noch einen Bruchteil der Beiträge in den Newsfeeds.

 

Gegen diese Reichweiten-Misere helfen drei Gegenmittel:

  1. visuell anregende Beiträge
  2. handfeste Anreize zur Interaktion
  3. bezahlte Reichweite

 

Besonders gut wirken diese in Kombination. Ein gelungenes Beispiel dafür ist etwa dieser Post, mit dem die ADLERSHORST Baugenossenschaft (mit Unterstützung von s+f) innerhalb kurzer Zeit mehr als 100 neue Fans gewonnen hat:

Das Motiv ist liebevoll gestaltet, die Nutzer erhalten einen handfesten Anreiz zum Mitmachen. Und es gab ein (kleines) Budget, um den Beitrag auch in Zielgruppen zu verbreiten, die noch keine enge Bindung zur Genossenschaft haben.

 

Der große Vorteil von Facebook als Werbeplattform sind die Möglichkeiten der Zielgruppendefinition. Alter, Wohnort, Aufenthaltsort, Familienstand, Bildungsniveau, Beruf – auf Facebook können Sie extrem genau eingrenzen, wen Sie erreichen möchten und wen nicht. Außerdem haben sich die meisten Nutzer längst an die Werbung in ihrem News-Stream gewöhnt.

 

Sie möchten die Möglichkeiten Facebooks als Werbeplattform nutzen? Nehmen Sie gern Kontakt auf.

 

Auf Straßenfesten und anderen Events ist die Foto-Box der Kontakt immer dabei. Neuerdings punktet sie dabei mit von stolp+friends entworfenen Bildhintergründen.

Das Prinzip ist ebenso einfach wie genial: Besucher suchen sich aus verschiedenen, von s+f vorbereiteten Bildhintergründe einen aus und lassen davor ein Foto von sich schießen. Die Kontakt e. G. lädt die Bilder auf ihre Website und ihre Facebook-Seite hoch. So erhöht die Genossenschaft die Besuchszahlen auf ihren Web-Präsenzen und die Besucher erhalten eine schöne Erinnerung mit Werbe-Effekt.

Beispiele, wie diese Fotos aussehen können, finden Sie hier:

www.wbg-kontakt.de

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