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Man braucht schon Fingerspitzengefühl, um die Zielgruppe der Jugendlichen und jungen Erwachsenen adäquat anzusprechen. Der Tonfall sollte frisch und ein bisschen frech sein, ohne anbiedernd oder gar peinlich zu wirken. Gleichzeitig sollte die Diktion natürlich zum Image des Wohnungsunternehmens passen. Eine Gratwanderung also, die wir bei stolp+friends schon öfters erfolgreich gemeistert haben.

Eines der jüngsten Beispiele: Die Anzeige der Wohnungsbau-Genossenschaft Kontakt e.G. aus Leipzig (WBG Kontakt), mit der sie Schulpraktikanten suchte. Die Aussage „Gönn Dir!“ zusammen mit dem Bild der jungen Frau trifft genau das Lebensgefühl junger Erwachsener. Die Anzeige wurde in einem Hausaufgabenheft für Gymnasiasten veröffentlicht und sorgte dort für einen echten Hingucker. Auch die Anzeige der WBG Kontakt in einem „Ausbildungsatlas“ hebt sich von den üblichen Gesuchen ab und passt zum frischen, zeitgemäßen Image der Leipziger Wohnungsbaugenossenschaft.

Etwas zurückhaltender wirbt die Gemeindliche Siedlungs-Gesellschaft Neuwied mbH (GSG Neuwied) um Azubis. Basierend auf der Vorlage des Bundesverbands deutscher Wohnungs- und Immobilienunternehmen (GdW) individualisierten wir die Anzeige nach den  Anforderungen der GSG Neuwied.

Zu den ausgefalleneren  Anzeigenmotiven von stolp+friends zählt sicherlich das der Gifhorner Wohnungsbau-Genossenschaft eG (GWG). Sie warb für sich bei Abiturienten in der Yoda-Sprache: „Willkommen Du bist“ – läuft!

 

Suchen Sie auch manchmal die richtigen Worte? Wir können helfen! Hier geht’s zum Kontakt.

 

 

 

Erde, Wasser, Feuer, Luft – das sind nach der klassischen griechischen Lehre die Elemente, aus denen sich alles Sein zusammensetzt. Im Laufe der Zeit sprach man den vier Elementen gewisse Eigenschaften zu. Diese Metaphern nutzten wir von stolp+friends, um im Geschäftsbericht 2017 ein individuelles Bild der Gemeindlichen Siedlungs-Gesellschaft Neuwied mbH (GSG Neuwied) zu entwerfen.

Erde steht für Beständigkeit und Stabilität und damit für die Sicherheit, die die GSG  Neuwied ihren Mieterinnen und Mietern gibt. Die Dynamik von Wasser beschreibt die Flexibilität der Siedlungsgesellschaft, sich aktuellen Veränderungen und Bedürfnissen  anzupassen. Die Solidargemeinschaft der GSG Neuwied wiederum wird durch das wärme-  und energiespendende Feuer symbolisiert. Das Element Luft schließlich steht für Veränderungen und Visionen, mit denen die GSG Neuwied das Wohnen in Zukunft gestalten möchte.

Das Textkonzept wurde dementsprechend durch eine vierfarbige Gestaltung der Imageseiten bildlich unterstützt. Die Graphik ist klar und modern und arbeitet im Innenteil mit viel Weißraum. So gewinnt der Geschäftsbericht durch die Verbindung von antiker Seinslehre mit modernen Darstellungsformen an Attraktivität und Individualität – ein echter Blickfang, der die Bedeutung des Inhalts ausdrucksvoll verstärkt. Carsten Boberg, Geschäftsführer der GSG Neuwied, ist zufrieden: „Die Zusammenarbeit bei unserem Geschäftsbericht hat sehr gut und reibungslos funktioniert. stolp+friends wissen genau, worauf es in der Wohnungswirtschaft ankommt.“

 

Und was können wir für Sie tun? Hier geht’s zum Kontakt.

 

Schlicht und elegant ist der DIN-A-5-Flyer, mit dem die Aufbaugemeinschaft Espelkamp GmbH junge Erstmieter auf ihr Bonusprogramm aufmerksam machen möchte. Statt bunter Bilder haben wir uns bei stolp+friends für eine klare grafische Gestaltung mit eher ungewohnter Optik entschieden – und das in zwei Versionen. Das sonst übliche „schwarz auf weiß“ haben wir sozusagen auf den Kopf gestellt: Der Flyer erscheint mit weißer Schrift auf schwarzem Hintergrund mit neongrünen, optischen Akzenten, die mit ihrer Signalwirkung das Werbemittel zu einem echten Hingucker machen. Auch der locker geschriebene Text punktet bei jungen Leuten.

Für die Aufbaugemeinschaft Espelkamp haben wir von stolp+friends bereits einige ungewöhnliche Projekte verwirklicht. Alle haben eines gemeinsam: Sie wagen etwas Neues, sind ein echter Blickfang und definieren das Image der Aufbaugemeinschaft als moderne, lockere und aufgeschlossene Wohnungsgesellschaft. Und das im ostwestfälischen Espelkamp.

 

Wäre das auch etwas für Sie? Nehmen Sie Kontakt auf – wir beraten Sie gerne!

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Tiny Houses sind winzige, teils mobile Häuser mit unter 46 Quadratmetern Wohnfläche. In den USA liegen diese schon länger im Trend und auch in Deutschland er langsam an. Eine Pastorin aus Detroit hat das architektonische Konzept mit einer sozialen Vision verknüpft: Mit Tiny Homes sollen Obdachlose zu Eigenheimbesitzern werden.

 

Pastorin Faith Fowler von den Cass Community Social Services (CCSS) kümmert sich seit Jahren um die Ärmeren in der Stadt, besonders Obdachlose. Ein eigenes Haus ist für diese Klientel ein weit entfernter Traum. Das ändert sich zurzeit: Die CCSS wollen in Detroit eine Siedlung aus 25 Tiny Homes anlegen – jeweils auf einem eigenen Grundstück. Die Häuser haben eine Wohnfläche zwischen 23 und 37 Quadratmetern und sind entsprechend günstig im Bau.

Interessenten mit niedrigem Einkommen können sich bewerben und durchlaufen ein Auswahlverfahren. Wenn sie ausgesucht werden, können sie ein Tiny Home zunächst mieten. Während dieser Zeit werden die neuen Hausbewohner im Umgang mit Finanzen und dem neuen Haus geschult. Nach sieben Jahren als Mieter werden sie dann Eigentümer.

Das erste Haus wurde im September fertiggestellt. Weitere sechs sollen noch in diesem Jahr folgen. Ziel ist aber nicht nur die Schaffung von günstigem Wohnraum, sondern ebenfalls die Entwicklung und Belebung der Nachbarschaft durch eine Mischung verschiedenster neuer Anwohner in den kleinen Häusern. Realisiert werden die Tiny Homes durch Spenden und ehrenamtliche Helfer.

 

Eindrücke von den Häusern – und der Vision Faith Fowlers sehen Sie auf: https://vimeo.com/167018421

 

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Plastikflaschen bilden das Material, aus dem in den nächsten Jahren ein ganzes Dorf entstehen soll. Im Dschungel der Isla Colon (Panama) wird auf einer Fläche von 33,5 Hektar gebaut. Die ersten Häuser stehen bereits.

Warum Plastikflaschen? Als Projektleiter Robert Bezeau vor einigen Jahren aus Kanada auf die Insel kam, begann er mit einem Recycling-Programm zur Säuberung der Insel. Dabei entdeckte er die Unmengen an Plastikflaschen und suchte nach einem neuen Verwendungszweck. Den fand er im Hausbau.

Die Grundform eines Plastikflaschen-Hauses bilden leichte Metallgestelle. Diese werden mit Plastikflaschen gefüllt und mit einem Betonmix ummantelt. Schließlich kann das Haus ganz normal verputzt und ausgebaut werden. Ziel des Projektes ist es, dass die zukünftigen Bewohner die Menge an Plastikabfall, die sie im Laufe ihres Lebens produzieren, durch ihr Wohnhaus wieder zu neutralisieren.

Laut Bezeau hat der innovative Baustoff aber noch andere Vorteile: Er erleichtert und verkürzt die Bauzeit, ist kostengünstiger und sorgt sogar für eine natürliche Kühlung, die den Einbau einer Klimaanlage unnötig macht. Etwa 120 Häuser sollen auf dem Gelände entstehen, dazu ein Bootsanleger, eine Boutique, ein Laden für selbst angebautes Gemüse, Obst und Kräuter und einige Sportanlagen.

Das Projekt im Video (englisch): vimeo.com

 Copyright: Robert Bezeau

 

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Das achte Weltwunder ist es vielleicht nicht – aber beeindruckend ist der geplante, 117 Meter hohe „Zedern-Turm“ nahe Lausanne dennoch. Besonders, weil insgesamt 3000 Quadratmeter bepflanzt sein werden. Was die Architekten dabei beachten mussten, lesen Sie auf:

www.nzz.ch

 

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Ein Haus aus Pappe – das klingt vielleicht nicht wirklich schick – scheint aber bestens zu funktionieren. Das „Wikkelhouse“ der niederländische Firma Fiction Factory glänzt durch Wetterbeständigkeit, flexible Modulbauweise und Wiederverwertbarkeit des Baustoffs.

Die Außenhülle des „Wikkelhouse“ besteht aus 24 Schichten Pappe. Naturklebstoff hält diese zusammen. Innen ist das Haus mit Holz verkleidet, außen sorgt eine Membran namens Miotex dafür, dass Wind und Wetter der Pappe nichts anhaben. Bis zu 100 Jahre soll das Wikkelhouse halten, wenn die Membran alle 30 Jahre erneuert wird.

Eine weitere Besonderheit: Durch die Modul-Bauweise kann man sein Haus beliebig groß bauen. Die Bauteile sind 3,50 Meter hoch, 4,60 Meter breit und 1,20 Meter lang. Ohne Transport und Aufbau kostet ein Modul 25.000 Euro. Ein spezielles „Home“-Segment bietet eine Küche und ein Bad mit Dusche. Fenster können an jeder beliebigen Stelle eingesetzt werden.

Das Papp-Haus benötigt kein Fundament und kann an einem Tag aufgestellt werden. Will man umziehen, baut man die Module einfach wieder auseinander. Zwölf Exemplare vom Wikkelhouse baut Fiction Factory derzeit pro Jahr. Geliefert werden sie in die Niederlande, nach Belgien, Luxemburg, Deutschland, Frankreich, Großbritannien und Dänemark.

Weitere Informationen über diese pfiffige Idee:

www.wikkelhouse.com

Fotos: wikkelhouse.com / Yvonne Witte