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Wohnungsunternehmen können gezielt zur positiven Entwicklung ihres Standortes beitragen. Und dieser Verantwortung sollten Wohnungsunternehmen auch gezielt nachgehen – finden Dieter Wohler und Peter Krupinski, Vorstandsvorsitzender beziehungsweise Vorstandsmitglied der Wilhelmshavener Spar- und Baugesellschaft eG (SPAR + BAU).

 

In einem Doppelinterview berichten Herr Wohler und Herr Krupinski, wie sich die SPAR + BAU als größte Wohnungsbaugenossenschaft in Nordwest-Niedersachsen seit vielen Jahren für die Imageentwicklung der Stadt Wilhelmshaven einsetzt. Dabei nimmt auch das aktuelle Wohnprojekt „Wiesbadenbrücke“ der SPAR + BAU eine entscheidende Rolle ein.

 

Übrigens: Die SPAR + BAU hat sich bereits an der zweiteiligen Online-Befragung beteiligt, die das Pestel Institut, das Fachmagazin Wohnungswirtschaft heute und stolp+friends gemeinsam durchführen.

 

Das Doppelinterview lesen Sie auf:

 

www.wohnungswirtschaft-heute.de

Als Branchenexperte unterhält stolp+friends gute Kontakte zur Wohnungswirtschaft. Ein jahrelanger Partner der Kommunikationsprofis ist Matthias Günther, Diplom-Ökonom und Vorstand des renommierten Pestel Instituts aus Hannover. In einem Interview mit dem Fachmagazin Wohnungswirtschaft heute berichtet Matthias Günther von den Herausforderungen, welche Wohnungsunternehmen derzeit aufgrund von Digitalisierung, Klimawandel und Corona-Pandemie umtreiben.

 

Ein zentraler Aspekt des Interviews mit Matthias Günther ist die Überlegung, warum Wohnungsunternehmen Planungssicherheit benötigen und welche Rolle die gemeinsame Online-Befragung von Pestel Institut, Wohnungswirtschaft heute und stolp+friends dabei spielt. Hier lesen Sie die Antworten:

 

www.wohnungswirtschaft-heute.de

Bisher wurde das Wohnen in Osnabrück von zwei Wohnungsbaugenossenschaften, einem kirchlichen Wohnungsunternehmen und vielen privaten Eigentümern geprägt. Zukünftig wird aber unter dem Namen „Wohnen in Osnabrück“ – kurz: WiO – wieder eine kommunale Wohnungsgesellschaft den Mietwohnungsmarkt in der Heimat von stolp+friends mitgestalten.

 

Zum Hintergrund:

Bis zum Jahr 2002 befanden sich durch die Osnabrücker Wohnungsbaugesellschaft (OWG) noch 3.700 Wohnungen in städtischer Hand. 2002 wurden die Bestände der OWG aufgrund eines Ratsbeschlusses an die NILEG, später GAGFAH, heute Vonovia, verkauft. Der Situation auf dem Wohnungsmarkt war das nicht zuträglich. In den Jahren ohne eigene Wohnungsgesellschaft kam in Osnabrück erschwerend hinzu, dass viele Wohnungen ihre Sozialbindung verloren: Waren es 2015 noch 2.034 Sozialwohnungen, werden es 2022 voraussichtlich nur noch 570 Wohnungen sein. Die Mieten stiegen in den vergangenen Jahren kontinuierlich, wie in anderen (Groß-)Städten in Deutschland.

 

Im September 2018 startete das Osnabrücker Bündnis für bezahlbaren Wohnraum – bestehend aus privat engagierten Menschen und Organisationen sowie Gruppen – ein Bürgerbegehren. Bereits im Februar 2019 waren die erforderlichen 10.000 Unterschriften dafür gesammelt – am Ende hatten sogar 13.500 Menschen unterschrieben. Am 12. März 2019 lehnte der Rat mit knapper Mehrheit die Gründung einer kommunalen Wohnungsgesellschaft ab.

 

Also folgte der Bürgerentscheid: „Soll die Stadt Osnabrück eine kommunale Wohnungsgesellschaft gründen?“, hieß es dann am Europawahltag, dem 26. Mai 2019. Das Ergebnis des Bürgerentscheids war beachtlich: Rund 75 Prozent der Osnabrücker/innen stimmten für die Wohnungsgesellschaft, bei einer Beteiligung von 56 Prozent der Wahlberechtigten. Das bedeutete, es wird eine neue kommunale Wohnungsgesellschaft geben.

 

Bis zur endgültigen Umsetzung des Bürgerentscheids dauerte es noch über ein Jahr, aber am 7. Juli 2020 war der historische Tag für Osnabrück gekommen: Der Rat vollzog im Veranstaltungshaus OsnabrückHalle die Gründung der neuen kommunalen Wohnungsgesellschaft. Diese wird künftig als hundertprozentige Tochter der Stadtwerke Osnabrück AG unter dem Namen „Wohnen in Osnabrück“ (WiO) als nachhaltig ausgerichtetes Wohnungsunternehmen bezahlbaren Wohnraum in der Friedensstadt Osnabrück schaffen.

 

Übrigens: Für die sozial- und gemeinwohlorientierten Werte der neuen Wohnungsgesellschaft unter dem Dach der Stadtwerke und bei der Namensfindung wurden die Stadtwerke Osnabrück von stolp+friends mit Rat und Tat unterstützt. Wir bedanken uns bei allen Beteiligten, dass wir einen kleinen Beitrag zu diesem historischen Ereignis leisten durften. In unserer über 30-jährigen Unternehmensgeschichte eine beispiellose Erfahrung.

Die Wohnungsbau-Genossenschaft Kontakt e.G. (WBG Kontakt) ist eine der größten in der Region Leipzig und seit 1954 am Markt aktiv. Aus dieser Zeit stammte auch das alte Logo, das einen Baukran zeigt. Doch nach gut 60 Jahren war der Kran in die Jahre gekommen – wie auch in mancher Hinsicht das innere und äußere Erscheinungsbild der Genossenschaft.

Nach intensiver Beratung haben wir von stolp+friends gemeinsam mit der WBG Kontakt einen umfassenden Modernisierungsprozess angestoßen. Das erklärte Ziel: Die Leipziger Genossenschaft soll sich intern und extern neu aufstellen, um den Herausforderungen eines zunehmend dynamischen Wohnungsmarktes wirkungsvoll zu begegnen.

Demografischer Wandel, nachhaltiges Bauen, nachfragegerechte Anpassung des Wohnungsbestandes  –  das sind die Aufgaben, mit denen sich die WBG Kontakt wie nahezu alle Wohnungsunternehmen langfristig konfrontiert sieht. In diesem Kontext geht es darum, wie die WBG Kontakt ihr Profil schärft, ihre Bekanntheit steigert und ihr Image als moderner und sozial verantwortungsvoller, genossenschaftlicher Vermieter im Bewusstsein einer breiten Öffentlichkeit nachhaltig verankert.

In internen, von stolp+friends moderierten Workshops stellten Vorstand und Mitarbeiter zunächst die damals aktuelle Situation der Wohnungsbau-Genossenschaft gemeinsam auf den Prüfstand, analysierten Reibungspunkte, definierten Ziele und entwarfen konkrete Lösungswege.

Ein wichtiges Thema war beispielsweise die Frage, wie sich Arbeitsabläufe im Tagesgeschäft optimieren lassen. Ein weiterer, bedeutender Schwerpunkt waren Schulungen zur internen Kommunikation, denn ein so weitreichender Umstrukturierungsprozess ist nur dann erfolgreich, wenn er von den Mitarbeitern getragen und umgesetzt wird. Der Optimierung des internen Kommunikationsprozesses dient zum Beispiel der regelmäßig erscheinende Mitarbeiter-Newsletter. Auch einen Wertekodex vereinbarten Vorstand und Mitarbeiter gemeinsam als Grundlage der Unternehmenskultur, die  innerhalb der WBG gelebt und auch nach außen kommuniziert werden soll.

Die auffälligste äußere Veränderung war im ersten Schritt das modernisierte Logo, das Anfang August 2018 das neue Markenzeichen der „Kontakt“ darstellt. Es zeigt einen stilisierten Klingelknopf, der den Namen mit der Kernkompetenz der Genossenschaft  verbindet: „Bitte klingeln und Kontakt aufnehmen für ein gutes und bezahlbares Zuhause.“ Hier der Vergleich zum alten Logo:

Es folgte Mitte November eine groß angelegte Imagekampagne mit dem Slogan „Kontakt braucht jeder! Was ist mit Dir?“ Sieben Motive für Online- und Printmedien zeigen zufriedene Menschen jeden Alters in ganz unterschiedlichen Lebenssituationen. Die Botschaft: Egal, wie verschieden die Menschen sind – bei der WBG Kontakt finden sie alle ein Zuhause. Für ein ausgeglichenes Miteinander und die Zufriedenheit der Mieter sorgt die Genossenschaft vor allem mit einem umfassenden Service, der weit über ein rein wohnungsbezogenes Angebot hinausgeht.

Ganz neu ist ein Werbespot, der die aktuelle Imagekampagne ergänzt und in den sozialen Medien, auf der Webseite der Genossenschaft sowie im regionalen Fernsehen und Kinos zu sehen ist. Der Clip spielt ebenfalls mit dem Namen der „Kontakt“ und stellt das gute soziale Miteinander der  unterschiedlichen Mieter nach erfolgreicher Kontaktaufnahme in den Mittelpunkt:

Szene aus dem Werbespot der WBG Kontakt

Szene aus dem Werbespot der WBG Kontakt

„Wir sind sehr zufrieden mit dem Erneuerungsprozess“, sagt Jörg Keim, Vorstandsvorsitzender der WBG Kontakt. „Die Modernisierung stärkt unsere Genossenschaft nach innen und nach außen, so dass wir uns auf einem guten Weg sehen, die aktuellen und künftigen Herausforderungen erfolgreich zu meistern.“ Wir von stolp+friends freuen uns, die WBG Kontakt weiterhin auf ihrem Weg zu begleiten.

Hätten Sie auch gerne einen Partner an Ihrer Seite, der Sie auf dem Weg in die Zukunft unterstützt? Nehmen Sie Kontakt auf – wir beraten Sie gerne!

Wann ist es sinnvoll, Quartiers- oder Projektmarken aufzubauen? Und wie entstehen sie praktisch? Vier Beispiele zeigen Ihnen, welche Prinzipien bei der Marken-Entwicklung zum Tragen kommen. Mehr dazu auf: Wohnungswirtschaft heute.

 

Digitalisierung und Demografie sorgen für steigende Leerstände in den Innenstädten. Nicht so in Wittlich, denn dort gibt es Alwin. Was sich dahinter verbirgt, lesen Sie auf: www.brandeins.de

 

Jahresbericht

Gerade für Wohnungsgenossenschaften sind Geschäftsberichte wichtige Image-Träger. Schließlich werden diese nicht „nur“ von Geschäftspartnern, Bewerbern und Journalisten gelesen – sondern interessieren auch viele Mitglieder.

Daher setzt die GEWOBAU Essen ihren Jahresbericht zu ausgefeilter Image-Kommunikation ein: Jeder Bericht steht unter einem Motto, das markante Entwicklungen der Geschäftspolitik des Wohnungsunternehmens aufgreift. „Strukturen entwickeln sich. Werte bleiben.“ lautet das Motto für den Geschäftsbericht 2016.

Hintergrund: Die GEWOBAU hat im vergangenen Jahr ihre Teams neu strukturiert und in diesem Zuge auch die Geschäftsstelle umgebaut. Der traditionsreichen Wohnungsgenossenschaft ist es dabei wichtig, die Mitglieder bei diesen Entwicklungen ‚mitzunehmen‘. Das heißt einerseits: Die Vorteile der Veränderungen herauszustellen, andererseits aber auch, die Kontinuität in der Geschäftspolitik zu betonen und damit Vorbehalte zu verringern.

Der Geschäftsbericht 2016 kommuniziert das optisch durch Motive aus der Natur. Schließlich bringt auch diese ständig neue Strukturen hervor, um sich optimal auf sich verändernde Umweltbedingungen anzupassen. Die Bildwelt unterstreicht, dass Veränderungen notwendig sind. Die Image-Texte verstärken diese Aussage. Einige Eindrücke:

Sie möchten Ihren Geschäftsbericht ebenfalls zur Imagebildung nutzen?

Der Vermietungstrichter bietet Wohnungsunternehmen eine strukturierte Übersicht über die Schritte des Vermietungsprozesses. Das macht Stärken und Schwächen sichtbar und ermöglicht gezielte Steuerung der Aktivitäten. Wie Wohnungsunternehmen das Modell für sich einsetzen können, erfahren Sie auf:

www.wowi-heute.de

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Wohnungsunternehmen haben spezielle Möglichkeiten, auf sich und ihre Angebote aufmerksam zu machen – abseits der klassischen Formate und Medien. Einen Überblick über vier unterschätzte erhalten Sie auf:

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Die Wohnungswirtschaft begreift Marketing immer mehr als strategische Aufgabe. Um die strategischen Ziele zu erreichen, empfiehlt Kay P. Stolp konzeptionelle Sorgfalt – und explizite Spielräume für Experimente. Warum der Mut zum Scheitern dazugehört, lesen Sie auf:

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