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Hamburg errichtet dank einer Schweizer Versicherungsgesellschaft Acht-Euro-Wohnungen und will trotzdem Wohnqualität liefern. In Chile müssen die Bewohner die Hälfte ihres Hauses selber bauen. Wien geht beim sozialen Wohnungsbau mal wieder voran und Zürich greift eine Idee aus der Hausbesetzerszene auf.

Ein eigentlich zukunftsweisendes, traditionelles Wohnkonzept hat in Japan keine Überlebenschancen mehr, ein Start-up in Berlin setzt auf Wohnkojen und in Singapur baut man vertikale Dörfer mit einem Himmelsgarten – auch so geht öffentlicher Wohnungsbau. Doch lesen Sie selbst:

Süddeutsche Zeitung

 

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Sie wälzen Bücher, Studien und Artikel – und besuchen viele Menschen zuhause: Auf dieser Basis richten die Werber von Jung von Matt das „häufigste Wohnzimmer“ Deutschlands ein. Besonders interessant ist die Entwicklung dieses Raums über die Jahre.

Ecksofa, Glastisch, Flachbildfernseher – das sind die meistverkauften Einrichtungsgegenstände für das Wohnzimmer. Also finden sie sich auch im Hauptquartier von Jung von Matt. Anhand von Marktforschungsergebnissen und Feldstudien haben die Hamburger einen Konferenzraum im Stil eines typisch deutschen Wohnzimmers eingerichtet. Das erinnert die Mitarbeiter auf plastische Weise daran, wen sie mit ihrer Arbeit erreichen sollen. Das erste Durchschnittswohnzimmer entstand 2004 – seither wurde es mehrfach aktualisiert.

Das Wohnzimmer als Spiegel gesellschaftlicher Trends

Im Entstehungsjahr 2004 waren die Wände hell, es lag Teppichboden. In der Dekoration dominierten Terrakotta-Farben. Zur Einrichtung gehörten eine massive, helle Schrankwand mit Röhrenfernseher, eine Sofaecke, ein Deckenfluter und ein CD-Ständer.

Inzwischen ist der Teppich einem Laminatboden gewichen, die massive Schrankwand modularen Möbeln. CD-Ständer und Computerecke sind verschwunden, stattdessen liegen Laptop und Smartphone auf dem Sofa. Der Fernseher ist flacher geworden, die Kunst an der Wand abstrakter, die Dekoration esoterischer.

Aber nicht alles hat sich geändert: Die Lieblings-Zimmerpflanzen der Deutschen sind nach wie vor Efeu, Ficus, Weihnachtsstern und Orchidee. Auch der Glastisch ist geblieben.

Sehen Sie hier das Wohnzimmer im Lauf der Jahre: